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Bericht der Jahreshauptversammlung 2012 des VDSF

Am 16.11.12 trafen sich die Verbände des VDSF zur Verbandsauschusssitzung in Berlin.

Wichtigster Beratungspunkt war die Verschmelzung beider deutscher Verbände VDSF und DAV. Bei der Beratung wurde von einigen Verbänden und Mitgliedern des Präsidiums bemängelt, dass die Mitglieder des VDSF bei der Wahl des neuen Präsidiums soweit diese vom DAV vorgeschlagen würden, keine wirkliche Wahl hätten, so dass dies Verfahren undemokratisch sei. 
A
uch der Satzungsentwurf wurde kritisiert, da dort Änderungen bis zum Jahre 2017 nur mit einer Mehrheit von 90% der Stimmen möglich seien. Für den ASV Hamburg haben sich sowohl Mathias Ripperger als Präsident als auch Rainer Stoof als Vizepräsident entschieden für die sofortige Verschmelzung ausgesprochen und versucht, die Bedenken der zweifelnden Verbände zu zerstreuen. Dies ist in dieser Sitzung nicht gelungen, da eine Probeabstimmung ergab, dass nahezu 15 % der Stimmen fehlten.

Auf der am darauf flogenden Tag, dem 17.11.2012 stattfindenden JHV des VDSF, waren die beiden MdB, Frau Dr. Christel Happach–Kasan (FDP) und Holger Ortel (Präsident des Deutschen Fischereiverbandes, SPD), der Notar Dr. Schmitt-Ott und Prof. Dr. Göring (Rechtsbeistand DAV) sowie ein Beobachter des DAV als Gäste geladen.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten, den vorgeschriebenen Feststellungen und dem Gedenken der in 2012 verstorbenen Mitglieder, erfolgten die obligatorischen Auszeichnungen und Ehrungen.

Danach begrüßten auch Frau Dr. Christel Happach–Kasan und Holger Ortel die Delegierten. Beide wiesen in Ihren Ausführungen ausdrücklich darauf hin, wie wichtig die Einigung beider Verbände wäre und appellierten an die Delegierten der Landesverbände, für die Fusion zu stimmen.

Nach den Berichten des Präsidiums und der Aussprache wurde festgestellt, dass inklusive der Stimmen des Präsidiums, 218 Stimmen ausgeübt werden konnten.

 

Die offene Abstimmung über die neue Satzung und die Änderung des Verbandsnamens in DAFV wurde mit 179 Ja-Stimmen und 30 Nein-Stimmen satzungskonform angenommen.

Dabei würde beides, Satzung sowie Namensänderung, als unmittelbare Anlage des Verschmelzungsvertrages, eine Rechtswirksamkeit jedoch erst mit Eintragung des neuen Verbandes erlangen. Würde es nicht zur Fusion kommen, so blieben die bestehende Satzung und der Name VDSF, weiterhin gültig.

Während der sich dann anschließenden Mittagspause erfolgte der notarielle Abschluss und die Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages durch die Präsidenten von VDSF und DAV. Auch diese Abzeichnung des Vertrages würde jedoch erst mit der Annahme durch die beiden Mitgliederversammlungen gültig.

Nach der Pause begann die Diskussion über den Verschmelzungsvertrag. Im Verlauf der Diskussion plädierten weitere Präsidenten verschiedener Landesverbände ausdrücklich für die Verschmelzung und wiesen in ihren Reden auf die Gefahren hin, die durch ein Scheitern der Abstimmung und einer evtl. daraus entstehenden Zersplitterung der deutschen Anglerschaft, entstehen würden.

Bezeichnend war während dieser Diskussion jedoch, dass sich nicht einer der Gegner der Verschmelzung zu Wort meldete, um seine Gründe für eine Ablehnung darzulegen.

Währenddessen überbrachte der Bundesgeschäftsführer des DAV die Mitteilung, dass die DAV-Mitgliederversammlung, die im nebenan liegenden Saal stattfand, in Probeabstimmung über den Vertrag, eine 100% Zustimmung erreicht hatte.

Dann erfolge die Abstimmung der VDSF-Mitgliederversammlung über den Vertrag. Die geheim durchgeführte Abstimmung erbrachte das folgende Ergebnis:

Abgegebene Stimmen: 216,
Ja-Stimmen 158,
Nein-Stimmen 55,
keine Enthaltungen,
ungültige Stimmen 3.

Zur Annahme des Verschmelzungsvertrages war eine ¾-Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich, was 162 Ja-Stimmen entsprach.
Somit wurde die Verschmelzung von DAV und VDSF zum DAFV auf dieser JHV um 4 Stimmen verfehlt.

Allerdings ist die Verschmelzung beider Verbände damit noch nicht endgültig gescheitert. Nach Beratung der Rechtsvertreter wurde beschlossen, die Abstimmung bis zum 31.03.2013 (zur Einhaltung der erforderlichen Fristen) zu wiederholen, um auch den ungültig ausgefallenen Stimmen die Möglichkeit zu einem gültigen Votum zu geben.

Trotzdem sind bereits jetzt erste Folgen des Scheiterns der Verschmelzung deutlich geworden.

Der VDSF-Verband Thüringen hat bereits zum Ablauf des 31. Dezember 2012 seinen Austritt erklärt.

Der bayerische LV tritt zum 31. Dezember 2013 aus.

Der LSFV Mecklenburg-Vorpommern kündigte ebenfalls an, zum 31. Dezember 2013 aus dem VDSF auszutreten.

Der LSFV Schleswig-Holstein wird seine Mitglieder noch vor Weihnachten zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung rufen, um über die Zukunft des LSFV-SH im VDSF zu sprechen.

Der VDSF droht nach dieser herben Niederlage auseinanderzubrechen oder zumindest viele Mitglieder zu verlieren. Aber selbst wenn ein endgültiger Bruch verhindert werden kann, wird der Verband zukünftig stark geschwächt dastehen. Dies aber gilt es im Sinne aller deutschen Angler unbedingt zu verhindern.

Manfred Siedler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
im Angelsport-Verband Hamburg e. V.

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