Wie gefährdet ist welche Fischart?
Fisch ist ein sehr gesundes und leckeres Lebensmittel!
Leider ist das rund um den Erdball bekannt und dem entsprechend werden die Fischbestände unserer Meere und Ozeane auch ausgebeutet.
Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass die Fischbestände in allen Weltmeeren um ihre Existenz kämpfen. Trotzdem werden sie ohne Unterlass in verantwortungsloser Weise dezimiert.
Aber – woher soll der Verbraucher wissen, welche Fische er bedenkenlos kaufen kann und welche er lieber nicht mit nach Hause nimmt, damit die sinkende Nachfrage die Fischerei auf diese Arten zurückgehen lässt.
In unserem "Fischbestands-Barometer" können Sie auf einen Blick erkennen, ob Sie mit dem Kauf einer bestimmten Fischart deren Untergang noch beschleunigen, oder ob Sie den gewünschten Fisch bedenkenlos auf den Tisch bringen können.
Unsere drei Fische zeigen Ihnen es Ihnen an

Unser Fischbarometer enthält zur Zeit 37 beliebte Speisefischarten und wird entsprchend den Fangdaten aktualisiert. In der nächsten Zeit werden und den kommenden Monaten und Jahren wird aber sicher noch die eine oder andere Art hinzu kommen.
HINWEIS: Durch einen Klick auf die jeweiligen "INFO-Links" erhalten Sie weitere Hintergrundinformationen in Form von "Tool-Tips"
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Europäischer Aal |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Bestands-Info |
Fang-Info |
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Alaska Seelachs |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Bestandslage Nord-West Pazifik Bestandlage US-Küste Gefährdungs-Info Bestandlage insgesamt
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Fang-Info |
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Atlantischer Lachs(Salmo salar) und Pazifischer Wildlachs |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Pazifischer Wildlachs
Atlantischer Wildlachs |
Fang-Info |
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Barramundi |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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FernostEuropa
Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Indonesien und Thailand Fang-Info Europäische Produktion Fang-Info |
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Der Blaubarsch od. Blaufisch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Der Blauleng |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Der Bonito und alle Thunfischarten |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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BonitoThunfisch
Arten-Info |
Bonito (Katsuwonus pelamis) Gefährdungs-Info alle anderen Thunfischarten
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Fang-Info |
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Der Dornhai |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Der Drosch / Kabeljau |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Bestandslage Barentsee Bestandslage in der Nordsee Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Dorade (Goldbrasse) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Aus Aqua-Kulturen Gefährdungs-Info
Aus Wildbeständen Gefährdungs-Info |
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Flunder |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Der Granatbarsch od. auch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Grenadierfische |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Heilbutt |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Pazifischer Heilbutt Gefährdungs-Info
Weißer Heilbutt / Gefährdungs-Info
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Fang-Info |
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Hering (Clupea harengus) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Norwegischer und Gefährdungs-Info
Ostsee-Hering Gefährdungs-Info
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Der Heringshai (Lamna nasus) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Hoki |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Karpfen (Cyprinus carpio) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Kaisergranat & |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Kaisergranat Gefährdungs-Info
Shrimps Gefährdungs-Info
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Fang-Info |
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Krake |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Leng (Molva molva) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Makrele (Scomber scombrus) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Nordwest-Atlantik Gefährdungs-Info Nordost-AtlantikGefährdungs-Info
Mittelmeer |
Fang-Info |
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Miesmuschel (Mytilus spp.) |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Muschelzuchten Gefährdungs-Info Wildbestände Gefährdungs-Info |
Muscheln aus Hängekulturen Fang-Info
Wildlebende Muschelbestände Fang-Info
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Nordseegarnele |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Pangasius |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Vietnam Thailand
Arten-Info |
Zuchtfische aus Vietnam
Zuchtfische aus Thailand |
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Regenbogenforelle / |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden
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Regenbogenforelle / Bachforelle
Arten-Info |
Regenbogenforelle Bachforelle |
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Rotbarsch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Sabastes marinus Fang-Info Sebastes mentella Fang-Info |
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Sardine |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Schellfisch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Scholle & Seezunge |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Scholle Gefährdungs-Info Seezunge Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Schwertfisch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Seehecht |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Tilapia |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info |
Zuchtfische aus Honduras u. Indonesien Gefährdungs-Info
Wildbestände Gefährdungs-Info
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Fang-Info |
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Tintenfisch, Kalmar und Sepia |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Viktoriabarsch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info
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Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Europäischer Wolfsbarsch auch |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info
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Zuchtfische Gefährdungs-Info Wildbstände Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Zander |
Gefährdung |
Schädlichkeit der Fangmethoden |
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Arten-Info
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Gefährdungs-Info |
Fang-Info |
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Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Deutsche Angler Verband (DAV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Neunaugen zum Fisch des Jahres 2012 gewählt. Neunaugen, deren Entwicklung rund 400 bis 500 Millionen Jahren zurückreicht, gehören zur ältesten, noch lebenden Wirbeltierklasse der Erdgeschichte. Streng genommen zählen sie nicht zu den „Fischen“, sondern zu den so genannten Rundmäulern. Aufgrund von Schutzmaßnahmen haben sich die Neunaugenbestände in unseren heimischen Gewässern in den vergangenen Jahren allmählich erholt. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Fortbestand der einzelnen Arten zu sichern.
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Für Sammler hat der VDSF auch das Messer zum Fisch des Jahres 2012 herausgebracht. Das neue Messer zum Fisch des Jahres 2012 ist ein kräftiges, aber dennoch elegantes Taschenmesser für den täglichen Gebrauch. Es wurde exklusiv von der Firma Haller fürden VDSF gefertigt. Die Griffbeschalung besteht aus Leichtmetall mit einer Auflage aus Ebenholz. |
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Voller Einsatz: Thorsten Böhme und Maik Otto vom Anglerverein "Alster" kippen Kies in die Alster. Foto: Frank Schlichting
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Im Zuge des Projekts „Lebendige Alster“ sind Ende Oktober in der Alster bei Bergstedt mehrere Kiesbetten angelegt worden. Mit Schaufeln und Schubkarren wurden insgesamt 180 Tonnen Kies versenkt. Unter der Leitung des BUND und des NABU haben sich neben dem Angelsport-Verband Hamburg und dem Angelverein „Alster“ viele freiwillige Helfer wie Schulklassen und die freiwillige Feuerwehr beteiligt. Finanziert wird das Ganze unter anderem von der Otto-Stiftung und ist auf einen Zeitraum von 4 Jahren angesetzt. Auf der Flussstrecke unterhalb der Trillup-Brücke wurde der Kies an mehreren Stellen verteilt. Er soll in erster Linie die Fließgeschwindigkeit der Alster erhöhen und aufsteigenden Bach- und Meerforellen eine Grundlage zum Laichen bieten. Da dieser Bereich allerdings einer der tiefsten und langsam fließendsten Vereinstrecken des AV Alster ist, war punktuell sehr viel Kies notwendig, damit die Strömungsgeschwindigkeit sichtbar schneller wurde. An einigen Stellen wurde der Kies nur im Uferbereich verteilt, während an anderen Stellen das gesamte Flussbett bis zum gegenüber liegenden Ufer eine Kiesschicht erhielt. Jetzt gilt es abzuwarten, was diese schweißtreibende Aktion bewirken wird. Bereits im Jahr 2008 wurden vom AV Alster 35.000 Meerforellen-Brütlinge in Nebenflüssen der Alster ausgesetzt. Theoretisch könnten also in den nächsten Jahren die ersten Meerforellen zurückkehren und die neuen Kiesbetten zum Laichen nutzen. Dafür müssten aber noch an allen Schleusen Fischtreppen entstehen. Da an der Schaartor Schleuse und an der Rathaus Schleuse Schiffe geschleust werden, sind sie theoretisch auch für Meerforellen durchgängig. An der ersten großen Hürde, der Fuhlsbüttler Schleuse, entsteht im Zuge der Umbaumaßnahmen gerade eine Fischtreppe.
An der Mellingburger Schleuse können die Fische jetzt schon den seitlichen Überlauf wunderbar als Aufstiegshilfe nutzen. Wenn dann noch die Wohldorfer Schleuse eine Fischtreppe bekommt, hätten die Meerforellen in der Alster freie Bahn, denn alle weiteren Schleusen sind inzwischen offen. Es wäre doch ein echter Erfolg, wenn irgendwann tatsächlich Meerforellen in die Alster aufsteigen würden! |
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Ein Blauer Marlin bei einem Boot, von dem aus Wissenschaftler eine Messsonde an dem Hochseefisch angebracht haben. |
Sauerstoffabnahme im tropischen Atlantik begrenzt den Lebensraum von Marlin & Co In den tropischen Ozeanen wachsen die Zonen mit wenig oder gar keinem Sauerstoff im Meerwasser – das zeigen unter anderem die Arbeiten Kieler Wissenschaftler. Jetzt konnten Forscher des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) zusammen mit Kollegen aus den USA, Kanada und Großbritannien nachweisen, dass dieser Sauerstoffrückgang bereits den Lebensraum großer Hochseefische wie Marline oder Thunfische deutlich eingeschränkt hat. Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe des internationalen Wissenschaftsjournals „Nature Climate Change“
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| Der Blaue Marlin gehört nicht nur zu den größten, sondern mit Spitzengeschwindigkeiten von 80 Kilometern pro Stunde auch zu den schnellsten Fischen im Atlantischen Ozean. Für derartige Höchstleistungen ist er – wie andere große Hochseefische auch – auf eine großzügige Versorgung mit Sauerstoff angewiesen. Doch Sauerstoff ist im Ozean nicht gleichmäßig verteilt und Regionen mit zu geringen Konzentrationen begrenzen den Lebensraum der Hochseefische. „Genau diese Regionen werden messbar größer“, sagt der Ozeanograph Dr. Lothar Stramma vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR). Zusammen mit Dr. Eric Prince vom National Marine Fisheries Service in Miami (USA), Dr. Sunke Schmidtko vom Pacific Marine Environmental Laboratory in Seattle (USA) und weiteren Forschern aus Kiel, Halifax (Kanada) und Miami (USA) hat er anhand von Beobachtungsdaten untersucht, ob die Regionen, in denen große Hochseefische leben können, wirklich kleiner geworden sind. Das Ergebnis ist alarmierend. „Der Lebensraum des Blauen Marlins im tropischen Ostatlantik ist zwischen 1960 und 2010 um 15 Prozent geschrumpft“, sagt Dr. Stramma. Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe des internationalen Fachmagazins „Nature Climate Change“. | |
| In allen tropischen Ozeanen existieren unterhalb einer gut durchlüfteten Wasserschicht an der Meeresoberfläche Zonen mit reduziertem Sauerstoffgehalt. Sie werden Sauerstoffminimumzonen genannt. Bedingt durch den CO2-Anstieg in der Atmosphäre und den damit verbundenen Temperaturanstieg erwarten Forscher eine allgemeine Abnahme des Sauerstoffgehalts im Ozean. Das liegt zum einen daran, dass wärmeres Wasser nicht so viel Sauerstoff aufnehmen kann. Zum anderen sinkt weniger sauerstoffreiches Wasser in subpolaren Regionen ab und folglich werden die tiefen Schichten des Ozeans weniger belüftet. „Anhand von Modellrechnungen und Messungen im tropischen Atlantik kennen wir die Ausbreitung der Sauerstoffminimumzonen. Außerdem kennen wir die Sauerstoffkonzentration, die Hochseefische zum Leben benötigen. Daraus konnten wir berechen, wie groß deren Lebensräume in Atlantik sind“, erklärt Dr. Stramma. Zusätzlich haben die Wissenschaftler insgesamt 47 Blaue Marline mit Messsonden versehen, um ihr Tauchverhalten zu beobachten. Diese Daten haben die Annahmen bestätigt. „Die Marline tauchten nur in den vorhergesagten Wasserschichten. Die Wassertiefe, in die sie vordringen, wird dabei immer kleiner, weil sich die Sauerstoffminimumzonen in Richtung Wasseroberfläche ausdehnen“, erklärt Dr. Stramma. Eine Ausdehnung der | Eric Prince (links), einer der Autoren der "Nature Climate Change" Studie, bringt eine Messsonde an einem Blauen Marlin an. Foto: NOAA fisheries |
| sauerstoffarmen Gebiete führt also in den oberen Wasserschichten des Ozeans zu einem Verlust des Lebensraums. Damit ist gleichzeitig das Risiko verbunden, dass oberflächennahe Fischereimethoden die Bestände der großen Hochseefische noch mehr bedrohen. | |
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Die Stärke des Lebensraumverlustes könnte tiefgreifenden Einfluss auf das Ökosystem des offenen Ozeans und die Hochseefischerei z.B. für Schwert- und Thunfischfang nehmen. Hohe Fangraten in Gebieten mit reduziertem Lebensraum könnten zu einer Überschätzung der Fischpopulation führen. „Somit sollte das Phänomen der Reduzierung des Lebensraums bei der Festsetzung der erlaubten Fangmengen berücksichtigt werden“, resümiert der Kieler Ozeanograph. Die vorgestellten Messergebnisse sind ein wichtiges Zwischenergebnis für die laufenden Arbeiten im Kieler Sonderforschungsbereich SFB 754: „Klima – biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean“. Der SFB 754 soll helfen, das Wechselspiel von |
Dr. Lothar Stramma, Erstautor der aktuellen "Nature Climate Change"-Studie, erklärt ein Schemabild zur Ausbreitung der Sauerstoffminimumzonen. Foto: IFM-GEOMAR |
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Klima, Chemie, Physik und Biologie des tropischen Ozeans besser zu verstehen. „Gerade die aktuelle Studie zeigt, dass die Veränderungen des verfügbaren gelösten Sauerstoff im Ozean sehr konkrete Auswirkungen auf die Lebewelt und letztendlich auf den Menschen haben kann“, betont Dr. Stramma. Weitere Informationen: Der Sonderforschungsbereich 754
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Am 28.10.2011 wurden die Hamburger Verbandsgewässer sowie die freie Alster durch den Angelsport-Verband Hamburg e.V. mit insgesamt 3270 einsömmrigen Quappen (auch Rutte genannt Dabei erhielten die Alte Süderelbe, die Dove Elbe und die Gose Elbe zusammen 1120 Tiere und 2150 Tiere fanden in der Außenalster eine neue Heimat.
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| Die Quappe war in der Elbe und ihren Zuflüssen ehemals häufig und durchaus von fischereilicher Bedeutung. Während der Hauptfangzeit im November und Dezember waren in der Strecke bei Geesthacht Nachtfänge von 1000 kg nicht ungewöhnlich. Damals vor 100 Jahren gab es aber auch noch nicht.... | |
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"De Pöhl mut sitten"
Bericht von einem Besuch bei den Kollegen vom LFV Weser-Ems zur Fließgewässer-Renaturierung
Der Bericht kann in unserem Download-Bereich als PDF heruntergeladen werden.
Der Angelsport-Verband Hamburg stellt erstmalig einen Biologen ein:
Seit dem 01. November 2010 ist der Fischereibiologe Robert Jankowski Angestellter des Angelsport-Verbandes Hamburg. Herr Jankowski ist bereits seit April 2010 als Referent für Umwelt und Naturschutz beim Verband tätig und hat im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit ein Konzept für die Bonitierung der Verbandsgewässer vorgelegt das die Einstellung eines Biologen erforderlich machte. Dank der Förderung durch die Fischereiabgabe der Hansestadt Hamburg ist es möglich, zunächst bis Ende 2011 befristet, dieses Konzept umzusetzen.
Robert Jankowski hat in Hamburg Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft studiert und verfasste seine Diplom Arbeit über juvenile Rapfen in der Tideelbe. Er war mehrere Jahre in verschiedenen Projekten für die Bundesforschungsantalt für Fischerei in Hamburg tätig. Sein Hauptarbeitsgebiet lag dabei in der Fischereitechnischen Abteilung, wo er neben der Teilnahme an Testreihen zur Entwicklung neuer Schleppnetze auf Dorsch, am Programm zur Reduzierung der Beifänge in der Garnelenfischerei mitwirkte.
Zeitweilig war er freiberuflich und ehrenamtlich mit Befischungen und Freilanduntersuchungen im Gebiet Hamburgs beschäftigt.
Robert Jankowski ist seit seinem sechsten Lebensjahr passionierter Angler und hat zum Anfang seiner Laufbahn mit einer Bambusstippe den Rotaugen nachgestellt.
Mittlerweile gilt sein anglerisches Interesse im Süßwasser eher Schleien und Hechten, im Salzwasser stellt er dem Dorsch nach. Im Hafengebiet geht er aber auch gerne mal auf Zander und Flunder los.
Liebe Angelkollegen,
den ASV Hamburg erreichte eine Bitte des Schweizerischen Fischerei-Verbandes.
Sie hoffen auf eine rege Unterstützung ihrer online Petition gegen den weiteren Ausbau der Wasserkraft in der Schweiz.
Wir alle kennen die fischereilichen Problematiken, die mit der Wasserkraft einhergehen und die Bilder gehäckselter Aale stehen einem Angler dabei vor dem inneren Auge.
Die Durchgängigkeit der Flüße, die in der EU mit der Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden soll, ist u.a. für unsere Wanderfischarten von größter Bedeutung.
Unterzeichnet also bitte die Petition unserer Schweizer Freunde: http://petition.sfv-fsp.ch/?pid=6
Kurzfristige Stressereignisse werden normalerweise von allen Organismen ohne bleibende Schäden toleriert. Ein internationales Forscherteam fand nun in einer Feldstudie an kanadischen Großmaulbarschen heraus, dass eine fünftägige Erhöhung des Stresshormons Kortisol Monate später zu einer verfrühten Wintersterblichkeit führte. Bisher ging man davon aus, dass nur chronischer Stress Auswirkungen auf Überleben und Fitness bei Fischen hat.
Milder, über längere Perioden andauernder Stress kann positiv auf Organismen wirken oder aber wichtige Lebensfunktionen schädigen, wenn Stress chronisch wird und der Stressabbau nicht gelingt. Lediglich kurzfristige Stressereignisse, in der Fachsprache als akuter Stress bezeichnet, werden von Organismen hingegen meist problemlos toleriert. Dass dies nicht zwangsläufig der Fall ist, zeigt eine neue Studie eines Forscherteams aus Kanada, USA und Deutschland, publiziert im Fachjournal Physiological and Biochemical Zoology (Bd. 83, S. 950-957).
In einem Feldexperiment wurde.........
Artikel weiterlesen
Gesucht: die Schwarzmundgrundel (Neogobius melanostomus)
Liebe Anglerfreunde,
zum Jahresabschluss bekam ich heute von Dr. habil. Ralf Thiel von der Universität Hamburg die Bitte nach Daten und Fangmeldungen von der Schwarzmundgrundel aus dem Gebiet der Elbe.
Diese Art kommt ursprünglich aus dem Schwarzmeer-Raum und wurde durch Balastwasser in den 90er Jahren in die Danziger Bucht eingeschleppt. Sie breitet sich seitdem über die Ostsee aus und hat Norddeutschland bereits erreicht.
Damit ihr wisst, von welchem Fisch die Rede ist hier ein Bild:

© by LSFV Schleswig Holstein
Diese Grundelart wird ca. 15-20 cm groß, als maximale Länge ist in der Literatur 25cm angegeben.
Zusätzlich noch zwei Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzmund-Grundel
Der zweite Artikel handelt von der Ausbreitung der Schwarzmundgrundel im Nord-Ostsee-Kanal und ist vom Kollegen Rüdiger Neukamm vom LSFV Schleswig Holstein.
Wenn ihr den Bericht von der Naturschutztagung des VDSF gelesen habt, wisst ihr, dass diese Art mittlerweile zu Millionen im Rhein vorkommt und man dort ernsthafte Probleme mit den eingeschleppten Grundelarten hat.
Ich habe Herrn Dr. Thiel zugesichert, dass wir ihn in seinem Forschungsvorhaben unterstützen wollen, soweit uns das als Anglerschaft möglich ist.
Schickt bitte eure Fangmeldungen, am besten mit Datum, Foto und Fangort an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Vielen Dank für eure Mitarbeit, Michael Grabow und ich leiten dann die Daten an Herrn Dr. Thiel weiter.
Robert