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UNSER NEWS ARCHIV

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Gesucht: die Schwarzmundgrundel

Gesucht: die Schwarzmundgrundel (Neogobius melanostomus)

 

Liebe Anglerfreunde,

zum Jahresabschluss bekam ich heute von Dr. habil. Ralf Thiel von der Universität Hamburg die Bitte nach Daten und Fangmeldungen von der Schwarzmundgrundel aus dem Gebiet der Elbe.

Diese Art kommt ursprünglich aus dem Schwarzmeer-Raum und wurde durch Balastwasser in den 90er Jahren in die Danziger Bucht eingeschleppt. Sie breitet sich seitdem über die Ostsee aus und hat Norddeutschland bereits erreicht.

Damit ihr wisst, von welchem Fisch die Rede ist hier ein Bild:

© by LSFV Schleswig Holstein

Diese Grundelart wird ca. 15-20 cm groß, als maximale Länge ist in der Literatur 25cm angegeben.

Zusätzlich noch zwei Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzmund-Grundel

http://www.fischschutz.de/Fremdarten/Die-Schwarzmundgrundel-%E2%80%93-eine-neue-Art-erobert-den-Nord-Ostsee-Kanal.html

 

Der zweite Artikel handelt von der Ausbreitung der Schwarzmundgrundel im Nord-Ostsee-Kanal und ist vom Kollegen Rüdiger Neukamm vom LSFV Schleswig Holstein.

Wenn ihr den Bericht von der Naturschutztagung des VDSF gelesen habt, wisst ihr, dass diese Art mittlerweile zu Millionen im Rhein vorkommt und man dort ernsthafte Probleme mit den eingeschleppten Grundelarten hat.

Ich habe Herrn Dr. Thiel zugesichert, dass wir ihn in seinem Forschungsvorhaben unterstützen wollen, soweit uns das als Anglerschaft möglich ist.

Schickt bitte eure Fangmeldungen, am besten mit Datum, Foto und Fangort an: [email protected]

Vielen Dank für eure Mitarbeit, Michael Grabow und ich leiten dann die Daten an Herrn Dr. Thiel weiter.

Robert

Vorstellung des Pressereferenten des ASV Hamburg

Hallo liebe Anglerfreunde und Mitglieder,

durch die Umstrukturierung der ASVHH IT-Domäne, sprich Reorganisierung der aktuellen IT-Struktur des Verbandes, komme ich erst jetzt dazu mich bei Ihnen vorzustellen.

 

Mein Name ist Marc Borchert und ich habe kommissarisch das Amt des Referenten für Presse und Öffentlichkeitsarbeit übernommen.

Im Zuge meiner Tätigkeit in diesem Ressort, wird die aktuelle öffentliche Verbandsarbeit sich nicht nur auf die ASV Homepage beschränken, sondern ich beabsichtige darüber hinaus den direkten Kontakt mit den einzelnen Vereinen ebenfalls zu suchen, wie z.B. regelmäßige Informationen per E-Mail über die von dem Verband im Interesse der Vereine erledigten Aufgaben.

Ich werde den persönlichen Kontakt zu den Vereinen spätestens auf dem Nächsten von uns geplanten Stammtisch für die Vereinsvorstände Ende Februar Anfang März suchen und nehme gerne Vorschläge oder Verbesserungen hinsichtlich der Kommunikation zwischen den Vereinen und dem Verband von Ihnen an.

 

Zu meiner Person:

Ich bin 40 Jahre alt, beruflich in der Informatik als Systemengineer tätig und wohne in den Vier und Marschlanden – Kirchwerder.

Im jetzt folgenden Jahr stehe ich des Weiteren den Vereinen und dem Verband durch meine berufliche Tätigkeit, mit diversen Workshops für IT-Sicherheit und Softwareprodukten, wie z. B. Officeapplikationen etc. mit meinen Erfahrungen gerne zur Verfügung.

In meiner Freizeit gehe ich selbstverständlich mit Begeisterung des Mannes liebstem Hobby nach, dem Angeln.

Und wenn die Zeit es noch hergibt, neben dem Angeln gerne auch meiner zweiten Leidenschaft, der Fotografie im Semi-Profibereich.

Ich freue mich auf die neuen spannenden Herausforderungen und auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Marc Borchert

Bericht vom VDSF Seminar Naturschutz

Bericht vom VDSF Naturschutzseminar „Gebietsfremde und einheimische Fischarten in Fließ- und Stillgewässern“ am 20/21.11.2010 in Frankfurt.

 

Moderator der Veranstaltung war Herr Prof. Dr. Kurt Schreckenbach

 

Vorträge:

  1. Referent: Dr. Christian Wolter (Leibnitz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin

Thema: „ Nicht-einheimische Fischarten in Deutschland – Probleme und Handlungsmöglichkeiten für die Fischerei“

In der Studie wurden Einbürgerungs- und Ausbreitungsgeschichte nicht einheimischer Fischarten in Deutschland dokumentiert.

Ziel war es Anzeichen für eine Beeinträchtigung einheimischer Arten abzuleiten, die Haupteintragspfade aufzuklären, eine künftige Ausbreitung vorherzusagen und Handlungsoptionen für die Gewässerbewirtschaftung aufzuzeigen. Fischarten, wie Regenbogenforelle, Bachsaibling und Blaubandbärbling,  sind durch Besatzmaßnahmen in Gewässersysteme eingebracht worden. Zu beachten in diesem Zusammenhang ist aber, dass nicht eine rasante künstliche Verbreitung und auch nicht deren zahlreiche Vorkommen ein Indiz für die Invasivität (Einschleppung) der Arten darstellen. Dokumentiert wird bei den genannten Arten nur ihre hohe wirtschaftliche Bedeutung.

Angel- und Binnenfischerei unterliegen einer starken Regulierung in Bezug auf die Ausbringung neuer gebietsfremder Arten.

Unreguliert dagegen sind das unbeabsichtigte Entweichen von Fischen aus Aquakulturanlagen und das lebende Ausbringen von Fischen aus Aquarien und Gartenteichen. Letzteres geschieht oft durch falsch verstandene Tierliebe und mangelnde Sachkenntnis.

Beispiele sind die diversen amerikanischen Krebsarten, die teilweise mittlerweile in Deutschland etabliert sind, aber bei denen immer wieder durch Aquarianer neue Arten beispielsweise in den Rhein ausgebracht werden und zu Massenbeständen heranwachsen…….

Bericht weiterlesen als PDF-Dokument (90 KB)