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UNSER NEWS ARCHIV

You wanna be where you can see our troubles are all the same you wanna be where everybody knows Your name days are all share them with me oh baby are the voyages of the Starship Enterprise

Anangeln 2011 des Angelsport-Verband Hamburg

Hallo liebe Freunde des Angelsports,

auch in diesem Jahr wurde das Gemeinschaftsfischen / Anangeln durchgeführt, um der langen Tradition von über 50 Jahren weiterhin treu zu bleiben (Fotos der Veranstaltung sind in der Fotogalerie zu finden).

In diesem Jahr musste das Anangeln um eine Woche vorverlegt werden, da Ostern seit über 20 Jahren das erste Mal wieder auf den gewünschten Termin fiel.

Das Treffen für die Veranstaltung fand zwischen 06:30 Uhr – 07:30 im Vereinshaus des ASV Overhaken statt, wo alle Teilnehmer mit frischen Kaffee und noch warmen Hamburger Rundstücken aus der Lütten Backstuv herzlich begrüßt wurden.

Nach dem die (organisatorischen) Einweisungen, wie z.B. welche Strecken, Fischarten etc. beangelt werden, ging es nach dem Losen der Standplätze direkt an die drei Streckenabschnitte.

Folgende drei Streckenabschnitte standen für die rund 62 Teilnehmer aus insgesamt 11 Hamburger Vereinen zur Verfügung:

–                      Am Vorderdeich –  Bullenwiese

–                      Am Vorderdeich –  Meyerwiese

–                      Am Vorderdeich –  Schweinestall

Startschuss zu diesem Traditionsangeln war 08:30 Uhr am Wasser und zeitlich begrenzt bis auf 12:00 Uhr. In diesem Zeitrahmen wurden insgesamt 777 Fische gefangen mit einem Gesamtgewicht von 140 Kg.

Die Highlights neben der gemeinschaftlichen Verbundenheit zum Angelsport, waren u.a. die Fänge von z.B ein Rotauge von 845 Gr. und von Brassen bis 2240 Gr.

Nach dem Wiegen Vorort am Wasser, ging es dann zurück zum Vereinshaus des ASV Overhaken, wo eine heiße Suppe mit Brötchen die Angler zu einem abschließenden „Plausch“ erwartete.

Der Gesamtfang wurde dem Storchenvater in Hitzhusen für „seine“ hungrigen Störche zur Verfügung gestellt.

Da dieses Gemeinschaftsangeln, ein Traditionsangeln ist und auch der Förderung der Gemeinschaft dient, wurde ein Wanderpokal und einige Erinnerungsgaben an die Angler vergeben.

Abschließend ist ein großes und herzliches Danke an die beiden Frauen Birgit und Bettina zu richten, welche die leckere „Beköstigung“ ermöglicht haben, des Weiteren an Michael Grabow, Rolf Schumacher für die Bereitstellung der Lokation und der reibungslosen Organisation und allen freiwilligen Mithelfern.

 

Sportliche Grüße,

Marc Borchert
Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Angelsport-Verband Hamburg e.V.

Beschluß der Verbandsausschusssitzung vom 12.04.2011 in Kassel

Am 12.04.2011 tagte der Verbandsausschuss des Verbandes Deutscher Sportfischer (VDSF) in Kassel. Der Verbandsausschuss repräsentiert die Präsidenten und 1. Vorsitzende aller im VDSF vertretenen Landesverbände und stellt damit die gewählte Vertretung  von mehr als 650.000 im Verband Deutscher Sportfischer organisierten Angler dar.

Der Verbandsausschuss befasste sich ausführlich mit den Problemen der ungenügenden Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in den Bundesländern, diskutierte wichtige Fragen zum Tierschutz, zur Biodiversität, der Europäischen Charta zur Freizeitfischerei sowie mit dem Stand der Fusionsverhandlungen zwischen den beiden deutschen Anglerverbänden Verband Deutscher Sportfischer e.V. (VDSF) und Deutscher Anglerverband e.V. (DAV).

Der Verbandsausschuss stellte einstimmig fest, dass seit Beginn der Verhandlungen im Jahre 2009 bis Oktober 2010 alle Beschlüsse des Verbandsausschusses einstimmig erfolgt sind. Insbesondere betrifft das die Zwischenergebnisse der Beratungen der 12er-Kommission, den Satzungsentwurf für den verschmolzenen Verband vom April 2010 als auch den verbesserten Verschmelzungsvertrag vom November 2010.

Der Verbandsausschuss betonte nochmals, dass das Mandat für die 6 Vertreter des VDSF in der

Verhandlungskommission (12er-Kommission) ebenfalls einstimmig durch den Verbands-ausschuss erteilt und nach Beendigung der sehr guten Arbeit dieses Gremiums am 01. Sep-tember 2010 mit nur 2 Gegenstimmen auf Antrag eines großen Landesverbandes durch den Verbandsausschuss beendet worden ist.

Der Verbandsausschuss beauftragte das geschäftsführende Präsidium mit der Weiterführung der

Gespräche, mit dem Ziel einer Fusion der beiden Anglerverbände, gab aber ebenfalls ein-stimmig diesem Gremium das Mandat, die Gespräche abzubrechen oder auszusetzen, falls sich erweisen sollte, dass das angestrebte Ergebnis nicht erreicht werden kann.

Nach der Beratung der geschäftsführenden Präsidien beider Verbände und den verbliebenen

6 Vertretern der DAV-Verhandlungskommission im Januar 2011 in Leipzig wurde deutlich, dass es im Deutschen Anglerverband Kräfte gibt, welche die einstimmig abgestimmten und unterschriebenen Ergebnisse der fast 2-jährigen Arbeit der 12er-Kommission in wesentlichen Teilen negierten sowie neue Forderungen einbrachten.  Zwischenzeitlich erfolgten offizielle Veröffentlichungen in der deutschen Angelpresse als auch auf der offiziellen Homepage des Deutschen Anglerverbandes, die dem Geist und dem Inhalt einer Fusion konträr gegenüber standen und in Teilen den Fusionspartner auch verunglimpften.

 

Dies löste auch in den Landesverbänden des VDSF entsprechende Reaktionen aus, worüber das

geschäftsführende Präsidium informiert wurde.

Dieses stellte dann im Januar 2011 nach mehreren Beratungen und Abstimmungen fest, dass das beschlossene Fusionsziel so nicht erreicht werden kann und unterbrach die Verhandlungen bis zum nächsten Treffen des Verbandsausschusses am 12.04.2011.

Der Verbandsausschuss bestätigte am 12.04.2011 einstimmig diese Handlung und verwies dabei insbesondere darauf, dass seit April 2010 ein abgestimmter Satzungsentwurf, in dem sich beide Verbände und jeder Angler ohne Probleme wiederfinden können, vorhanden ist. Auch existiert ein am 01.09.2010 gemeinsam beschlossener Name für den angestrebten einheitlichen Anglerverband, Deutscher AngelFischer Verband (DAFV). Der Verbandsausschuss  verwies weiterhin darauf, dass seit November 2010 auch der Entwurf eines Verschmelzungsvertrages vorliegt, der in dieser Form bereits mehrfach bei Fusionen durch Beitritt in Landesverbänden des VDSF erfolgreich verwendet worden ist und damit problemlos auch in diesem Fall verwendet werden kann. Auch wurde darauf verwiesen, dass der Verschmelzungsvertrag mehr ein juristisches Dokument ist; Inhalte sind in der Satzung zu verankern.

Alle wesentlichen Unterlagen für eine Fusion sind damit seit längerer Zeit vorhanden.

 

Das Präsidium und der Verbandsausschuss stehen auch weiterhin zum Beschluss der

Mitgliederversammlung des VDSF alles zu unternehmen, um einen einheitlichen Anglerverband in Deutschland zu bilden, der mit einer Stimme spricht und damit auch Forderungen der deutschen Anglerschaft gegenüber der Politik mit noch größerer Kraft vortragen kann.

In Fortführung dieses Beschlusses erklären der Verbandsausschuss und das Präsidium des VDSF einstimmig, dass sie die Fusionsgespräche unter Beachtung der vorgenannten Grundlagen und Ergebnisse sowie der Kernfragen für eine einheitliche Vertretung der Interessen der deutschen Anglerschaft fortsetzen wollen.

Der Verbandsausschuss erneuert einstimmig das Mandat für das geschäftsführende Präsidium zur Fortführung der Gespräche mit den Repräsentanten des DAV auf folgender Grundlage:

1.         Grundlage für einen verschmolzenen Verband unter dem Namen Deutscher AngelFischer Verband (DAFV) ist der am 14. und 15. April 2010 in Göttingen durch den Verbandsausschuss und das Präsidium des VDSF einstimmig beschlossene Entwurf einer Satzung mit dem Datum 15.04.2010, der auch am gleichen Tage mit der 12er-Kommission als auch dem geschäftsführenden Präsidium des DAV diskutiert wurde und der auch in dieser Besprechung ohne Widerspruch geblieben ist.

2.         Der am 08. November 2011 zusammen mit der Einladung an das geschäftsführende Präsidium des DAV überstellte Entwurf eines rechtlich sicheren und mehrfach angewandten Verschmelzungsvertrages bei Fusion durch Beitritt ist die zweite wichtige Grundlage.

Auf dieser Grundlage betonen Verbandsausschuss und Präsidium des VDSF nochmals einstimmig, dass

–          es (wie in der 12er-Kommission einstimmig abgestimmt und unterschrieben) zukünftig keinerlei Infragestellung des Status des verschmolzenen Verbandes DAFV als anerkannter Naturschutz- und Umweltverband geben darf

–          es (wie in der 12er-Kommission einstimmig abgestimmt und unterschrieben) zukünftig keinerlei Infragestellung einer Fusion durch Beitritt des DAV in den VDSF mit gleichzeitiger Namensänderung (DAFV) und Beschluss der neuen Satzung und darauf aufbauenden Dokumenten geben darf

–          es im verschmolzenen Verband (DAFV) keine bezahlten Mitglieder des

Präsidiums/Präsidiumsmitglieder als Arbeitnehmer des Verbandes geben kann

–          die Anzahl der so genannten Spezialverbände im DAV auf den Stand der Zustimmung zu diesen Spezialverbänden auf den Stand April 2010 beschränkt ist; die Aufnahme eines weiteren Spezialverbandes während der unmittelbaren direkten Fusionsgespräche ohne jegliche Abstimmung mit dem Fusionspartner wird als nicht tragbar angesehen

–          ein verschmolzener Verband so schnell als möglich erreicht werden soll; da die 2010

beschlossene Zeitschiene mit Start des verschmolzenen Verbandes zum 01.01.2012  als nur sehr schwer haltbar angesehen wird, gilt als spätestmöglicher Termin der 01.01.2013

–          es keine Organisation und Durchführung von Wettfischen geben kann

–          die Besetzung der in der Satzung beschlossenen Ämter im Präsidium des ver-schmolzenen Verbandes DAFV durch freie Wahlen erfolgen soll;

dabei gilt wie in der 12er-Kommission einstimmig beschlossen und unterschrieben, dass für je 2 Vizepräsidenten im verschmolzenen Verband DAFV der VDSF als auch der DAV jeweils 2 Personen vorschlagen darf, die anschließend von der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Bestimmung der Satzung in das Amt zu wählen sind. Damit ist gesichert, dass im neuen Präsidium des verschmolzenen Verbandes DAFV je 2 Mitglieder des dann ehemaligen VDSF als auch des dann ehemaligen DAV die Funktion als demokratische gewählte Vizepräsidenten ausüben können.

–          es zukünftig keinerlei Veröffentlichungen jeglicher Art auf den offiziellen Websites, in

Presseorganen oder sonstigen Publikationen aus beiden Verbänden geben kann, die ge-eignet sind, den jeweils anderen Verband, dessen Präsidium und den Verbandsausschuss sowie im jeweiligen Verband verantwortungstragende Einzelpersonen herabzuwürdigen oder in sonstiger, dem Geist einer Fusion abträglichen Art, darzustellen

–          das geschäftsführende Präsidium beauftragt wird, den Satzungsentwurf vom 15.04.2010 mit den entsprechenden Ämtern auf Verträglichkeit im Sinne der Beibehaltung des Status als anerkannter Naturschutzverband gemäß § 29 (nunmehr § 59) Bundes-naturschutzgesetz sowie als anerkannter Umweltschutzverband nach § 3  Umwelt-rechtsbehelfsgesetz prüfen zu lassen

 

Nicht einstimmig wie die vorstehend dargestellten Ergebnisse, aber mit überwältigender

Mehrheit, wurde die Anregung für einen begrenzten Zeitraum den verschmolzenen Verband

DAFV durch eine Doppelspitze mit Vorschlagsrecht von je einer Person aus dem jeweiligen

dann ehemaligen Verband leiten zu lassen, abgelehnt.

 

Präsidium und Verbandsausschuss betonen auch nochmals einstimmig, dass die Thematik

„Gewässerfonds“ der Landesverbände Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt, wie auch aus den Publikationen des DAV mehrfach ersichtlich, weder von den Fusionsgesprächen noch im Erfolgsfall im dann verschmolzenen Verband DAFV berührt oder gar  beeinträchtigt werden.

Der Gewässerfonds ist weder eine Institution des DAV e.V. noch des im Erfolgsfall zukünftigen Verbandes DAFV, sondern er ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen Landesverbänden, die mit Beschluss der Mitglieder des jeweiligen Landesverbandes freiwillig eine gemeinsame Nutzung der in den Gewässerpool eingebrachten Gewässer der jeweiligen Landesverbände beschlossen haben. Nur die Landesverbände, die Gewässer in den Pool eingebracht haben, entscheiden mit ihren Mitgliedern über Umfang und Nutzung dieses Pools.

Präsidium und Verbandsausschuss des VDSF erklären dazu ebenfalls einstimmig, dass sie, wie auch die sehr enge Zusammenarbeit zwischen den Landesverbänden Brandenburg (DAV) und

Mecklenburg-Vorpommern (VDSF) beweist, diesem Pool und diesen Gemeinsamkeiten sehr

aufgeschlossen gegenüber stehen und jegliche gesetzlich mögliche Vereinfachung des Ausübens der Angelfischerei zu sozial verträglichen Konditionen ausdrücklich begrüßen.

 

Der Verbandsausschuss hat dem  geschäftsführende Präsidium und dem Präsidenten einstimmig das Vertrauen ausgesprochen und es umfänglich mandatiert. Dieses Mandat orientiert primär auf die Weiterführung der Gespräche, schließt aber ebenso ein neuerliches Aussetzen als auch den endgültigen Abbruch der Fusionsverhandlungen ein.

Der Verbandsausschuss und das Präsidium hoffen, dass von den letztgenannten Inhalten des

Mandats kein Gebrauch gemacht werden muss und beide Verbände ohne weitere Störung sich zu einem einheitlichen deutschen Anglerverband Deutscher AngelFischer Verband (DAFV) finden.