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Pumpspeicherkraftwerk in Geesthacht als Artenkiller?!

Pumpspeicherkraftwerk in Geesthacht als Artenkiller?!

Die Landessportfischerverbände (LSFV) Schleswig-Holstein und Niedersachsen und die Vereinigung für Fischerei und Gewässerschutz Bereich Lüneburg (VFGL) fordern als unmittelbar betroffene Fischereiausübungsberechtigte den Energiekonzern Vattenfall auf, sofort den Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks Geesthacht einzustellen. Mitzeichner einer gemeinsamen Erklärung sind der Verband Deutscher Sportfischer, der Angelsportverband Hamburg (ASV-HH), der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern, der Landesnaturschutzverband (LNV) Schleswig-Holstein und die Gemeinschaftsinitiative Elbefischerei (GI Elbe). Bis alle erforderlichen Maßnahmen des Fisch- und sonstigen Artenschutzes nach dem aktuellen Stand der Technik umgesetzt sind, sollte das Kraftwerk abgeschaltet bleiben.

In Folge der Senkung des sogenannten Wasserpfennigs hat Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager im November die Wiederaufnahme des Betriebs des Pumpspeicherkraftwerks in Geesthacht gestartet, ohne dass die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz von Wasserlebewesen getroffen wurden. Die Verbände prüfen zurzeit, wie juristisch gegen die vom Land Schleswig-Holstein erteilte Betriebsgenehmigung vorgegangen werden kann. Dabei wird entscheidend sein, ob Verletzungen nationaler und europäischer Vorschriften vorliegen und vom Betreiber und den Behörden eventuell wissentlich in Kauf genommen wurden.

Bis zu 140 Kubikmeter Wasser je Sekunde darf das Pumpspeicherwerk der Elbe entnehmen. Das entspricht etwa der Hälfte des mittleren Niedrigwasserabflusses der Elbe in diesem Bereich. Bis zu unglaublichen 360 Kubikmeter Wasser je Sekunde könnten wieder in die Elbe zurückfließen.

Aufgrund des Fehlens von Fischschutzanlagen gehen die Natur- und Umweltschutzverbände davon aus, dass täglich……

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