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Bericht vom VDSF Seminar Naturschutz

Bericht vom VDSF Seminar Naturschutz

Bericht vom VDSF Naturschutzseminar „Gebietsfremde und einheimische Fischarten in Fließ- und Stillgewässern“ am 20/21.11.2010 in Frankfurt.

 

Moderator der Veranstaltung war Herr Prof. Dr. Kurt Schreckenbach

 

Vorträge:

  1. Referent: Dr. Christian Wolter (Leibnitz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin

Thema: „ Nicht-einheimische Fischarten in Deutschland – Probleme und Handlungsmöglichkeiten für die Fischerei“

In der Studie wurden Einbürgerungs- und Ausbreitungsgeschichte nicht einheimischer Fischarten in Deutschland dokumentiert.

Ziel war es Anzeichen für eine Beeinträchtigung einheimischer Arten abzuleiten, die Haupteintragspfade aufzuklären, eine künftige Ausbreitung vorherzusagen und Handlungsoptionen für die Gewässerbewirtschaftung aufzuzeigen. Fischarten, wie Regenbogenforelle, Bachsaibling und Blaubandbärbling,  sind durch Besatzmaßnahmen in Gewässersysteme eingebracht worden. Zu beachten in diesem Zusammenhang ist aber, dass nicht eine rasante künstliche Verbreitung und auch nicht deren zahlreiche Vorkommen ein Indiz für die Invasivität (Einschleppung) der Arten darstellen. Dokumentiert wird bei den genannten Arten nur ihre hohe wirtschaftliche Bedeutung.

Angel- und Binnenfischerei unterliegen einer starken Regulierung in Bezug auf die Ausbringung neuer gebietsfremder Arten.

Unreguliert dagegen sind das unbeabsichtigte Entweichen von Fischen aus Aquakulturanlagen und das lebende Ausbringen von Fischen aus Aquarien und Gartenteichen. Letzteres geschieht oft durch falsch verstandene Tierliebe und mangelnde Sachkenntnis.

Beispiele sind die diversen amerikanischen Krebsarten, die teilweise mittlerweile in Deutschland etabliert sind, aber bei denen immer wieder durch Aquarianer neue Arten beispielsweise in den Rhein ausgebracht werden und zu Massenbeständen heranwachsen…….

Bericht weiterlesen als PDF-Dokument (90 KB)

 

 

 

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