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UNSER NEWS ARCHIV

You wanna be where you can see our troubles are all the same you wanna be where everybody knows Your name days are all share them with me oh baby are the voyages of the Starship Enterprise

Multimediavortrag zum Thema “Schönheiten der Unterwasserwelt – fressen und gefressen werden”

Am Freitag, den 27.4. findet im St. Adolfsstift in Reinbek ab 19:30 Uhr ein Multimediavortrag zum Thema “Schönheiten der Unterwasserwelt –
fressen und gefressen werden” statt.

Es referiert Frau Dr. Anja Schilitz, Diplombiologin, Tauchlehrerin und Forschungstaucherin. Sie wird in dem einstündigen Vortrag einen Überblick über die Vielfalt der Unterwasserflora und -fauna verschaffen. Dabei werden auch besondere Nahrungsbeschaffungsmethoden und Lieblingsspeisen ausgewählter Tiere dargestellt. Von Nahrungsspezialisten wie den kleinen Nacktschnecken bis hin zu 12 Meter großen Walhaien bietet sich hier eine unglaubliche Vielfalt. Es werden einheimische Raubtiere wie der Hecht genauso gezeigt wie Meeresbewohner aus dem fernen Australien.

Nach dem Vortrag haben Sie die Möglichkeit  mit der Referentin über das Thema zu diskutieren oder Fragen zu stellen.

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 6,-€, ermäßigt 3,-€
Anmeldung oder Rückfragen bitte an Frau Ramonat unter
[email protected]oder mobil unter 0175-5265742

Kurzbericht vom Treffen der Gemeinschaftsinitiative Elbfischerei

Ich habe gestern den ASV Hamburg auf dem Treffen der GI Elbfischerei vertreten.
Dort bündeln sich mittlerweile die Berufs- und Nebenerwerbsfischer an der Elbe sowie mehrere Landesverbände der Anglerschaft.

Das Treffen fand in Grube`s Fischerhütte in Hoopte, also gegenüber Zollenspieker, statt.
Auf dem Programm standen mehrere  Vorträge:
1. Aalbewirtschaftungsplan und Aalbesatz Elbe (Dr. M. Diekmann, LAVES Dezernat Binnenfischerei, Nds.)
2. Erfahrungsbericht zur Anbindung und fischereibiologischen Aufwertung von Nebengewässern in der Elbtalaue ( Dipl. Ing. K.J. Steinhoff, BR-Verwaltung Nds. Elbtalaue)
3. Sachstandberichte aus der Elbfischerei
3.1. Elbeaalprojekt
3.2 Öffentlichkeitsarbeit, Haushalt und Finanzen (O. Hammermeister)
3.3 Datensammlung und Berichtswesen (F. Suhrke)
3.4 Pumpspeicherwerk Geesthacht und Kühlwasserentnahmen

Im Mai 2011 wurden von der GI 950 Kg vorgestreckte Aale von 8g Gewicht besetzt.
Der Besatz fand an insgesamt 110 Stationen zwischen Schnackenburg und Geesthacht statt.
Besetzt wurden die Elbe und angeschlossene Seitengewässer.

Ein Appell wurde ausgegeben da noch Geld für die diesjährige Besatzmaßnahme fehlt, das Motto “Wer ernten will muss auch säen!”

Ohne Besatz und Aalmanagement wird die Angelei und Fischerei durch die EU evtl. stark eingeschränkt und das kann Niemand wollen.

Wir als Angler sitzen da mit der Fischerei in einem Boot, auch fischereipolitisch!
Da viele Hamburger Angler auch im Umland der Hansestadt angeln habe ich mir gedacht, dass es sicher schlechtere Möglichkeiten gibt, als die Elbfischerei und damit letztlich auch die Anglerschaft im Kampf um den Weiterbestand des Aales zu unterstützen.

In dem Zusammenhang hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Kollegen Otto Hammermeister, dem ich versprach die Bankverbindung der GI Elbfischerei auf unsere Homepage zu setzen.
Nebenbei: Otto Hammermeister ist vielen Anglern als Vorsitzender des Bezirks 2 des LSFV Niedersachsen bekannt.

Hier das Konto:
Sparkasse Uelzen Lüchow-Danneberg
Kto. Inhaber: VFGL (Vereinigung für Elbfischerei u. Gewässerschutz im Reg. Bez. Lüneburg)
Kto. Nr.: 45008521    BLZ: 25850110 Stichwort GI Elbe Spende
Leider gibt es für die Spende keine Spendenbescheinigung, aber wie heißt es doch: die gute Tat birgt ihren Lohn in sich!
Ich war so frei und habe bereits meinen Teil überwiesen.
Unterstützt bitte die GI Elbfischerei und wenn es ein paar Euro sind, denn jeder Betrag hilft!

Weiterhin wurde auf der Versammlung auf die mangelhafte Dichte der Fangdaten hingewiesen.
Ich kann euch nur raten, dass ihr sauber Buch über eure Fänge führt, denn ohne eine vernünftige Datenbasis können wir nur ungenügend arbeiten und den Aalbestand entsprechend stützen.
Gebt also eure Fangbücher ab!
Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote:
Ich war so “schlau” und wollte ein paar Kilometer Spritgeld einsparen.
Deswegen bin ich nicht bis nach Hoopte, sondern mit dem Auto zur Fähre Zollenspieker und bin als Passagier ohne KFZ rüber gefahren.

Um zehn nach Acht schnacke ich mit einer Bedienung und sage, dass ich ja noch bis Zehn Zeit hätte.
Die Bedienung sieht mich an, schüttelt den Kopf und meint, dass die letzte Fähre um Acht gegangen sei…

Meine Gesichtszüge sind mir dann wohl ziemlich entglitten, aber sie tröstete mich sofort und meinte nur “Ich frag mal meinen Mann, ob der dich nicht rüberfährt.” 🙂
Nach ein paar Minuten kam dann der Kompagnon von Fischer Grube an, lud mich auf sein Boot und hat mich rüber gefahren.

Dafür von mir ein riesiges Danke an das Team von Grube`s Fischerhütte!
Ansonsten wäre ich doch ziemlich aufgeschmissen gewesen.

Gruß und Petrus mit euch
Robert

Biomasseanbau tötet Gewässer

 

Der stark geförderte Biomasseanbau bleibt nicht ohne Folgen für den Gewässerschutz und die Biodiversität.

Mit den hier gezahlten Prämien können nicht einmal die EU-Direktzahlungen aus der Landwirtschaftsförderung mithalten.

Der Anbau von Mais-Monokulturen wuchs sprunghaft an, Stillegungsflächen wurden wieder unter den Pflug genommen, Pestizide und Düngemittel verstärkt eingesetzt. Die Einträge in Grundwasser und Kleingewässer nehmen zu.

Betriebsunfälle an Biomasseanlagen können schwerwiegende ökologische Folgen haben, wie ein aktuelles Beispiel aus Niedersachsen zeigt: (Video)

Es ist Zeit umzusteuern; bei der Biomasseförderung, aber auch bei der EU-Agrarreform die derzeit gerade auf EU-Ebene verhandelt wird für den Zeitraum 2014-2017. Das Scheitern von Reformansätzen liegt allerdings nicht immer automatisch in unzureichenden Vorschlägen der EU-Kommission begründet.

Häufig genug werden positive Ansätze von den Mitgliedsstaaten torpediert oder in den operationellen Programmen nicht umgesetzt.

Den Zusammenhang zwischen Subventionen, Landwirtschaft und Gewässerschutz wollen wir auf unserem 40. GRÜNE LIGA WRRL-Seminar am Mittsoch, dem 9. Mai 2012 in Hamburg-Harburg thematisieren. Das Programm der Veranstaltung finden Sie in unserem Download-Bereich

Angelerlaubnis für Küstengewässer in Mecklenburg-Vorpommern nun auch online verfügbar

Angelerlaubnis für Küstengewässer ab heute auch online verfügbar So leicht war Angeln in Mecklenburg-Vorpommern noch nie: Mit Kreditkarte, Internet-PC, Drucker und einer e-Mail-Adresse kann ab heute jeder Interessierte die Angelerlaubnis für Küstengewässer (als notwendiges Dokument zum Fischereischein) bequem zu Hause kaufen und ausdrucken. Der Onlineshop ist jetzt unter

https://erlaubnis.angeln-mv.de freigeschaltet.  

“Hobbyangler können nun kurzfristig und ohne an die Öffnungszeiten der weiterhin aktiven 280 Verkaufsstellen gebunden zu sein, ihre Papiere für die Küstengewässer bekommen”, betont Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Er war der erste, der das neue Angebot, das das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit (LALLF) eingerichtet hat, nutzte.

Die Erlaubnis gilt allerdings nicht für die Küstengewässer mit selbstständigen Fischereirechten Dritter: d.h. Verbote gibt es u.a. in Rostock für Unterwarnow und Breitling, im Usedomer See und westlich der Mündung Harkenbäk bis Schleswig-Holstein. Etwa 200 Beamte der Wasserschutzpolizei und 24 Kontrolleure der Fischereiaufsicht sind in Mecklenburg-Vorpommern zuständig für die Überprüfung von Fischereischein und Angelerlaubnis.

Preise für die Angelerlaubnis: Tageskarte: 5 Euro, Wochenkarte: 10 Euro, Jahreskarte: 20 Euro, Jahreskarte f. Jugendliche: 10 Euro.

In 2011 wurden 56.147 Jahres-, 4.162 Jugendjahres-, 23.575 Wochen- und 24.351 Tagesangelerlaubnisse wurden im verkauft. Jeder Angler holt im Schnitt 20 bis 30 Kilogramm Fisch (hauptsächlich Hering, Dorsch) aus den Küstengewässern.