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Biomasseanbau tötet Gewässer

Biomasseanbau tötet Gewässer

 

Der stark geförderte Biomasseanbau bleibt nicht ohne Folgen für den Gewässerschutz und die Biodiversität.

Mit den hier gezahlten Prämien können nicht einmal die EU-Direktzahlungen aus der Landwirtschaftsförderung mithalten.

Der Anbau von Mais-Monokulturen wuchs sprunghaft an, Stillegungsflächen wurden wieder unter den Pflug genommen, Pestizide und Düngemittel verstärkt eingesetzt. Die Einträge in Grundwasser und Kleingewässer nehmen zu.

Betriebsunfälle an Biomasseanlagen können schwerwiegende ökologische Folgen haben, wie ein aktuelles Beispiel aus Niedersachsen zeigt: (Video)

Es ist Zeit umzusteuern; bei der Biomasseförderung, aber auch bei der EU-Agrarreform die derzeit gerade auf EU-Ebene verhandelt wird für den Zeitraum 2014-2017. Das Scheitern von Reformansätzen liegt allerdings nicht immer automatisch in unzureichenden Vorschlägen der EU-Kommission begründet.

Häufig genug werden positive Ansätze von den Mitgliedsstaaten torpediert oder in den operationellen Programmen nicht umgesetzt.

Den Zusammenhang zwischen Subventionen, Landwirtschaft und Gewässerschutz wollen wir auf unserem 40. GRÜNE LIGA WRRL-Seminar am Mittsoch, dem 9. Mai 2012 in Hamburg-Harburg thematisieren. Das Programm der Veranstaltung finden Sie in unserem Download-Bereich

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