Login

Register

Login

Register

Sanierung des Eichbaumsees auf der Zielgeraden

Sanierung des Eichbaumsees auf der Zielgeraden

Dem Eichbaumsee geht es deutlich besser.

Zu diesem Ergebnis kamen Vertreter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), des Bezirksamtes Bergedorf, des Angelsport-Verband Hamburg und Gutachter im Rahmen eines Fachgesprächs, bei dem es um eine Bewertung der bisherigen Maßnahmen und die aktuellen Entwicklungen an dem beliebten Hamburger Badesee ging.

Anders als andere Baggerseen, die sich zunächst mit sauberem Grundwasser füllen, wurde der Eichbaumsee bereits bei seiner Entstehung mit nährstoffreichem Wasser aus der Dove-Elbe gefüllt. Hinzu kommen nährstoffreiche Sedimente, anstehender Kleiboden und eine starke Nutzung. Um die daraus resultierenden Probleme wie Algenblüten und Sauerstoffmangel zu mindern, werden im See seit vielen Jahren Maßnahmen zur Verbesserung der Situation durchgeführt.

Die Situation am Eichbaumsee wird hauptsächlich durch die Belastung mit Nährstoffen und hier speziell Phosphor verursacht. Deshalb wurde Ende 2010 und danach noch Ende 2011 und Anfang 2012 durch den Einsatz eines natürlichen Phosphorbindemittels der Phosphorgehalt im Eichbaumsee drastisch gesenkt. Die dadurch stark verringerte Nährstoffverfügbarkeit führt dazu, dass sich insgesamt weniger Algen entwickeln und das Wasser klarer wird.

Neben der Weiterführung der Phosphorbindung müssen jedoch zur weiteren dauerhaften Verbesserung der Wasserqualität auch Maßnahmen am Fischbestand und an der Uferstruktur durchgeführt werden. Der Fischbestand muss an die Nutzung und die Gewässersituation angepasst werden.

Momentan ist der Eichbaumsee als Badesee gesperrt. Nur durch die weitere konsequente Pflege und Überwachung des Eichbaumsees kann die Badenutzung wieder hergestellt und für die Zukunft gesichert werden. Anfang nächster Woche  wird, in Abstimmung mit allen Beteiligten, eine Nachdosierung des natürlichen Phosphorbindemittels Bentophos erfolgen.

Der Angelsport-Verband Hamburg wird den Zustand des Sees auch weiterhin im Auge behalten und sich für die dringend notwendige Umgestaltung der Uferbereiche, mit geschützten Flachwassergebieten und Schilfzonen, einsetzen.

You must be logged in to post a comment.