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UNSER NEWS ARCHIV

You wanna be where you can see our troubles are all the same you wanna be where everybody knows Your name days are all share them with me oh baby are the voyages of the Starship Enterprise

Nun ist Umzugszeit für Wespen

Ich hatte in der letzten Woche eine unangenehme Begegnung mit einer Wespe, die zu einem Nest gehörte, welches in unmittelbarer  Nähe der Terrasse gebaut worden war.

Es befand sich direkt unterhalb eines alten Baumstubben und ich war offensichtlich als “Feind” erkannt worden und entsprechend bekam ich einen Stich.

Was also tun?

Nach ein wenig Rumtelefoniererei bekam ich über die BSU die Nummer eines Imkers, der auch Wespennester umsiedelt.

Umsiedeln werdet ihr euch fragen, warum nicht den Kammerjäger holen?

Ganz einfach: Wespen sind nicht nur nervig, sondern auch sehr nützlich, denn sie vertilgen massenhaft kleine Insekten, wie Fliegen, Mücken, Blattläuse, Raupen usw. um ihre Brut damit zu füttern.

Weiterhin bestäuben sie auch einen Gutteil unserer Blüten

Der Imker, ein Herr Baur, hatte leider keinen Termin frei und gab mir stattdessen die Nummer eines Kollegen, der das Wespennest umsiedeln würde.

Es kam dann ein Herr Neumann aus Kellinghusen, der diese Umsiedelungen seit Jahren macht, er erklärte die Biologie der Wespen und wie er jetzt mit dem Nest umgehen würde. (Als Anekdote von ihm kam die Kuchentafel auf der Terrasse, wo mit Insektenspray auf die Wespen eingesprüht wurde. Wer will diesen Kuchen noch gerne essen?!)

wespennest-ausgrabenDann fing er an zu graben und um das Nest nicht zu beschädigen, ging er dabei sehr vorsichtig vor.
Immer wieder sprayte er mit einem Zedernöl sich und den Eingang des Nestes ein, um die Wespen zu vertreiben. (Der Geruch löst einen Fluchtreflex bei den Tieren aus).
Die ganze Zeit über war er von einer Wolke von Wespen umgeben!

Nach einer halben Stunde hatte er das Nest freigelegt und nahm es heraus. Es war groß, wie eine Melone und das Volk hatte eine Kopfzahl von ungefähr 1000 Tieren.
wespennest-im-eimerEr legte das Nest in einem wattierten Eimer ab und setzte diesen in das gegrabene Loch, um den noch fliegenden Wespen die Möglichkeit zu geben, sich einzufinden.

Nach 20 Minuten  verschloss er den Eimer und sicherte ihn mit Klebeband. Das Volk war zu ca. 90% gerettet worden und wurde dann zu einem Umsiedelungsplatz, den er in der Nähe von Itzehoe gepachtet hat, gebracht und wird dort wieder ausgesetzt.
Man kann sich den Platz sogar ansehen, wenn man möchte.

Die Kosten sind vergleichbar mit dem Einsatz eines Kammerjägers (ein paar Euro mehr), aber es ist sicherlich sinnvoller ein Volk umzusiedeln, als es zu töten.
Auch, wenn in einem nach einem Stich sicherlich Mordgedanken aufkommen! evil

wespennest-abtransportWichtig ist weiterhin, dass man nicht irgendwen nimmt, sondern einen der unten aufgeführten Spezialisten. Nur diese siedeln die Völker um und töten sie nicht nur ab und Herr Neumann war anzumerken, dass er diese Arbeit aus Passion macht!

Wer Probleme mit einem Wespen- oder Bienennest an seinem Vereinsheim, unter seinem Dach, im Garten, auf der Terrasse o.ä. hat, kann sich an die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt richten.
Zuständig sind Frau Rudolphy (Tel.: 42840 2156) und Frau Dawartz (Tel.: 42840 3357)

Oder er kann sich direkt an die Spezialisten Herr Baur (Tel.: 6522772), Herr Schubert (Tel.: 0171/9610264) oder eben Herr Neumann (Tel.: 0178/6950460) richten.

Robert Jankowski
Referent für Natur und Umwelt im Angelsport-Verband Hamburg e. V.

Naturschutztag der Alfred Töpfer Akademie

Liebe Freunde der Oste,

Am 16.9.2012 findet der landesweite Naturschutztag der Alfred Töpfer Akademie statt. Der Landessportfischerverband Niedersachsen und die ARGE Wanderfische Oste in der AG Osteland nimmt hieran mit einer Rad – Wanderung der Wanderfische entlang der Oste teil. Unter dem Aspekt der sportlichen Betätigung radeln wir ab der Schwebefähre, nach der Begrüßung durch den Ostener Bürgermeister Carsten Hubert und dem Präsidenten des Landesverbandes Niedersachsen, entlang des Deiches in Richtung Niederstrich bis zur Gaststätte Henning.

Auf dem Weg dorthin gibt es Informationen zum bis dahin fertig umgebauten, fischdurchgängigen  Basbecker Schleusenfleth. In Höhe Schwarzenhütten schauen wir über den Deich und blicken direkt auf ehemalige, historisch verbriefte Laichplätze der einst in der Oste heimisch gewesenen Europäischen Störe.

Bei der Gaststätte Henning angekommen hören wir 2 Vorträge. Themen sind die Gemeinsamkeiten aller Wanderfische von Dr. Geßner, Leibniz Institut Berlin und die bisherigen Ergebnisse zur Wiedereinbürgerung des Störs in der Oste von W, Schütz, Sprecher ARGE Wanderfische Oste in der AG Osteland.

Danach fahren wir gemeinsam zum Stördenkmal nach Oberndorf. Hier erwarten wir um 15.00 Uhr unseren Landesvater, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Herrn McAllister. Er wird, begleitet durch die beiden Bürgermeister aus Osten und Oberndorf, den tausensten Jungstör in die Oste setzen. Alle teilnehmenden Gäste haben die einmalige Gelegenheit selbst gegen eine Spende von 5 € und einer Patenschaftsurkunde einen Stör in die Oste zu setzen.

Ein kleines Störfest mit viel Informationen um und über die Wanderfische in der Oste sollen das Programm abrunden.      

Ich würde mich freuen, wenn viele Bürger des Ostelandes dabei sind und unsere Aktion unterstützen!

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Schütz

Das abgebildete Plakat mit dem Programm kann hier heruntergeladen werden

ASV-HH-Fischbarometer

Wie gefährdet ist welche Fischart?

Fisch ist ein sehr gesundes und leckeres Lebensmittel!

Leider ist das rund um den Erdball bekannt und dem entsprechend werden die Fischbestände unserer Meere und Ozeane auch ausgebeutet.

Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass die Fischbestände in allen Weltmeeren um ihre Existenz kämpfen. Trotzdem werden sie ohne Unterlass in verantwortungsloser Weise dezimiert.

Aber – woher soll der Verbraucher wissen, welche Fische er bedenkenlos kaufen kann und welche er lieber nicht mit nach Hause nimmt, damit die sinkende Nachfrage die Fischerei auf diese Arten zurückgehen lässt.

In unserem “Fischbarometer” können Sie auf einen Blick erkennen, ob Sie mit dem Kauf einer bestimmten Fischart deren Untergang noch beschleunigen, oder ob Sie den gewünschten Fisch bedenkenlos auf den Tisch bringen können.

Unsere drei Indikator-Fische zeigen Ihnen es Ihnen an greenfish    orangefish    redfish

Unser Fischbarometer enthält zur Zeit 34 beliebte Speisefischarten aus dem Süß- und Salzwasserbereich und wird entsprchend den Fangdaten aktualisiert. In den nächsten Wochen und den kommenden Monaten (und Jahren) wird aber sicher noch die eine oder andere Fischart hinzu kommen.

Durch einen Klick auf die jeweiligen “INFO-Links” erhalten Sie weitere Hintergrundinformationen in Form von “Tool-Tips”

Sie erreichen das Fischbarometer über den Menüeintrag oben rechts im Top-Menü oder über einen Klick auf das Fischbarometer am linken Seitenrand.

Gestern war ein guter Tag für den Aal in der Oste

Artenschutz ist für Oste-Angler kein Fremdwort, sondern praktizierter Alltag.

Jetzt wird dem Aal weiter auf die Sprünge geholfen. Gestern war ein guter Tag für den Aal.Zehntausende kleine Farmaale wurden in Schwinge, Wümme sowie die Oste bei der Schwebefähre gesetzt. Insgesamt 667 Kilogramm lebendiger Fisch. Eine der jüngeren Naturschutzmaßnahmen der Oste-Angler war zum Frühjahr das Heraufsetzen des Mindestmaßes für Aale. Nach einstimmigem Beschluss der Ostepachtgemeinschaft – dem Zusammenschluss von 23 Anglervereinen in der Region – müssen Aale jetzt mindestens 45 Zentimeter lang sein, um gefischt, geräuchert oder gebraten und aufgetischt zu werden.

Aale sind schmackhafte Fische – aber wie lange noch?

Wissenschaftler fürchten um die Existenz des Europäischen Aals. „Es ist heute nicht fünf vor zwölf, sondern schon zwölf Uhr“, sagt beispielsweise Professor Dr. Reinhold Hanel vom IFM-Geomar Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel….. Artikel weiterlesen als PDF

Aale-Oste-Video

 

 

ENTEN-BROT ist ENTEN-TOD

Für viele Hamburger, vor allem für Familien mit kleinen Kindern, gehört das „Entenfüttern“ einfach zu einem Spaziergang dazu. So sieht man an vielen Gewässern Menschen mit Plastiktüten, aus denen sie Brotstücke nach den Enten, Schwänen und Blesshühnern werfen und sich darüber freuen, wenn sich die Wasservögel um die Brotstücke balgen.

Dieses Schauspiel ist nicht nur an der Alster oder dem Stadtparksee zu beobachten, sondern vor allem, an den kleinen Tümpeln, Teichen und Rückhaltebecken die oftmals in direkter Nachbarschaft oder auch  mitten in Wohngebieten liegen.

Aber gerade für diese Kleingewässer ist das Füttern der Enten eine große Gefahr, denn es sind ja nicht nur einige wenige Menschen die dort Füttern – und es ist „NICHT NUR EIN BISSCHEN“ Brot was dort im Wasser landet, sondern die Mengen bewegen sich pro Gewässer übers Jahr gesehen, im zwei- bis dreistelligen Zentner-Bereich – schließlich füttert JEDER nur “ein BISSCHEN“

Enten-Brot ist Enten-Tod-LogoDies hat zur Folge, dass diese Gewässer, vor allem in den Sommermonaten, im wahrsten Sinne des Wortes, an dieser „Brotfracht“ ersticken.

Warum das so ist und welche Abläufe dabei in einem Gewässer stattfinden, erklärt das
“ASV-Wassertröpfli” in der neue Broschüre des Angelsport-Verband Hamburg und der angeschlossenen Hamburger Angelvereine.

Die Broschüre kann hier von der ASV-Webseite und überall auf den Homepages der Hamburger Angelvereine, wo sie das rechts abgebildete Logo finden, kostenlos heruntergeladen werden.

Sollten Sie nach der Lektüre der Broschüre noch Fragen zum Thema “Enten Füttern” haben, so können Sie sich gerne unter der Mailadresse [email protected] an unseren Biologen wenden.