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UNSER NEWS ARCHIV

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Schwarzmundgrundeln in der Unterelbe melden

Die Schwarzmundgrundel ist in deutschen Gewäsern auf dem Vormarsch – auch in der Unterelbe.

Wir wollen wissen, wie weit die Grundeln sich bereits in der Unterelbe ausgebreitet haben und möchten dazu eine Verbreitungskarte erstellen. Daher bitten wir alle Berufs- und Angelfischer uns Ihre Fänge an Schwarzmundgrundeln von Brunsbüttel bis zur Geesthachter Staustufe zu melden.

Für diesen Zweck haben wir ein Meldeformular erstellt (zu finden in der Navigationsleiste ganz rechts im der Community). 
Das Formular ist schnell ausgefüllt und geht dann einfach per Mail an den Angelsport-Verband Hamburg. Wer möchte kann in dem Formular auch noch einen Kommentar, sowie Fotos oder auch ein Video mitsenden.

Wir werden die Daten sammeln und in eine Karte übertragen, aus der man dann ersehen kann, wie sich die Schwarzmundgrundel in der Unterlebe ausbreitet.

Der ASV Hamburg und die HAMBURGER ANGLER COMMUNITY hoffen auf rege Beteiligung und bedanken sich bereits jetzt bei allen, die bei diesem Projekt mitmachen.

Abfischung des Eichbaumsees am 29.11.2012

Am 29. November trafen sich Angler des Angelsport-Verband Hamburg, Berufsfischer sowie Vertreter des Bezirksamts Bergedorf, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und des Büros KLS Gewässerschutz Hamburg am Eichbaumsee, um den ersten Schritt zur tatsächlichen Genesung des See auszuführen.

Dazu sollten möglichst große Mengen an Weißfischen und Karpfen abgefischt und in die Dove-Elbe umgesetzt werden. Da jeder Fisch, abhängig von seiner Größe, eine bestimmte Menge Phosphat sin einem Körper trägt, sollte auf diese Weise die Phosphatmenge im See reduziert werden.

Leider war das Glück nicht mit den Fischern. Die Weißfische hatten sich durch die niedrigen Temperaturen bereits in ihre Winterquartiere am Grund des Sees in 16m Tiefe zurückgezogen und waren damit für das  120m lange und knapp 6m hohe Netz unerreichbar.

 

Lediglich einige kleine, sowie ein größer Hecht von ca. 95 cm sowie ein größere Anzahl von Kamberkrebsen blieben im Netz hängen, die aber dann sofort wieder in das Gewässer zurückgesetzt wurden.

 

Einen recht ausführlichen Bericht über die Abfischung hat die Bergedorfer Zeitung veröffentlicht

 

 

Hamburg wird durchgängig!

Für viele Fischarten, die aus dem Meer in die Elbe aufsteigen wird Hamburg bald nicht mehr die Endstation sein. Hamburg wird durchgängig!

Neben der gewaltigen, neuen Fischtreppe am schleswig-holsteinischen Ufer des Sperrwerks in Geesthacht, entstehen auch Fischtreppen an der Alster und der Bille.

An der Rathausschleuse und an der Mühlenschleuse im Nikolaifleet sollten die Baumaßnahmen bereits begonnen haben. Doch jetzt räumte die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) ein, dass der Baubeginn voraussichtlich auf Ende Januar bis Anfang Februar 2013 verschoben wurde.

Diese Aufstiegshilfen sollen hauptsächlich für Wanderfischarten wie Aal, Forelle und Lachs die Durchgängigkeit zwischen

Alster und Elbe gewährleisten und den Fischen ein Aufsteigen bis in den Oberlauf der Alster ermöglichen. Dafür wurden auf ehrenamtlicher Basis auch in der oberen Alster bereits die ersten Arbeiten vorgenommen, um den heimkehrenden Fischarten, die seit einigen Jahrzehnten durch Verbauungen „ausgesperrt“ waren, artgerechte Laichmöglichkeiten zu bieten.

 

Bereits im Oktober 2011 wurden im Zuge des Projekts „Lebendige Alster“, bei Bergstedt mehrere Kiesbetten im Flusslauf angelegt. Mit Schaufeln und Schubkarren wurden mit Hilfe der Hamburger Angler des Angelverein „Alster“ und vielen Helfern aus Schulen und der freiwilligen Feuerwehr insgesamt 180 Tonnen Kies versenkt.

alster-videoDiese Arbeiten wurden nun im Oktober 2012 im Bereich Haselknick in Hamburg Ohlstedt fortgeführt (siehe Video rechts). Die über 50 freiwillgen Helfer, legten mit Baumstämmen und  100t grobem Kies, seitliche Einengungen des Flussbetts an, woraus eine moderate Verstärkung der Strömung resultiert. Diese Strömung wird Vertiefungen in der sandigen Sohle und Umlagerungen des Sandes zur Folge haben. Im Strömungsschatten der Einengungen werden sich Sandbänke bilden, die sich mit der Zeit begrünen können.   Durch diese Maßnahmen soll sich ein wesentlich strukturierter Gewässergrund entwickeln, der vielen Kleinstlebewesen wie z. B. Insektenlarven, Kleinfischarten, Muscheln usw. einen Lebensraum bietet. So soll die Alster auch wieder die Eignung als Laichgewässer für Meerforellen erlangen, die sie bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts hatte.

BergedorferHafenAuch für die Fischtreppe der an Bille in Bergedorf war in diesen Tagen Baustart. Sie wird auf knapp 100 Meter Länge, vom Bergedorfer Hafenbecken des Schleusengrabens, rechts des Wehrs (siehe Pfeil im Foto links, zum Vergrößern auf das Bild klicken), bis in den Schlossteich verlaufen.

Der Oberlauf der Bille ist für seine guten Bestände an Bachforellen und Äschen bekannt. Nun soll auch die Meerforelle wieder hierher zurückkehren können um ihr Laichgeschäft zu erledigen. Bisher stelle der Bergedorfer Hafen für alle aufsteigenden Fische die Endstation dar, da sie das 1,80m hohe Wehr unter der „Alten Holstenstraße“ nicht überwinden konnten.

Um den Fischen zukünftig den Aufstieg zu ermöglichen muss eins der drei Schotten im Wehr umgebaut werden. Der Abfluss der Bille in den Schleusengraben, wird künftig über den Fischpass erfolgen. So soll erreicht werden, dass die Fische den Aufstieg mit Hilfe der dort entstehenden Strömung, auch finden. Im bezirklichen Amt für Wasserwirtschaft rechnet man damit, dass die Fischtreppe bereits im Februar 2013 erkennbar sein wird.

Der Bau all dieser Fischtreppen ist notwendig geworden, um die sogenannte EG-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, die vorschreibt, dass Europas Gewässer biologisch durchgängig zu gestalten sind und bei deren Realisierung Hamburg bereits hinterher hinkt.

Um die Durchgängigkeit aller Fließgewässer zu erreichen, sind an Querbauwerken (Kraftwerke, Stützschwellen, Stauwehre etc.) Aufstiegsmöglichkeiten für wandernde Fischarten vorzusehen bzw. nachzurüsten. Werden diese Querbauwerke nicht bis 2015 umgerüstet, so dürfen sie danach nicht mehr baulich geändert oder angefasst werden. Dies würde bedeuten, dass auch keine Reparaturarbeiten an diesen Bauwerken mehr durchgeführt werden dürfen (Reparaturen sind bauliche Eingriffe) und sie dadurch im Laufe der Jahre zerfallen würden.

Der Angelsport-Verband Hamburg und die Hamburger Angler begrüßen all diese Maßnahmen, da sie dazu führen, dass Aal, Lachs und Meerforelle dann bald auch wieder den Weg bis in Hamburgs Gewässer und die des Hamburger Umlandes schaffen werden. 

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