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Der „Deutsche Fischerei-Verband“ bedankt sich

Der „Deutsche Fischerei-Verband“ bedankt sich

Am 25. April fand in Hamburg eine Internationale Aal Konferenz statt, auf der auch der Fischereibiologe des Angelsport-Verband Hamburg e. V., Robert Jankowski, vertreten war. Jankowski referierte auf der Konferenz über die Bedrohung des Aals und die gewaltigen Anstrengungen der Angelfischerei zum Erhalt der Art.

Während einige Naturschützer der Meinung sind, dass man die Aalbestände völlig sich selbst überlassen sollte – was ein striktes Fangverbot aber auch ein komplettes Hegeverbot bedeuten würde – sieht der Angelsport-Verband Hamburg die Zukunft des Aals eher durch regelmäßige

Besatzmaßnahmen gesichert – zumindest so lange, bis die Glasaalanladungen an unseren Küsten wieder ansteigen.

Diese Meinung vertrat Robert Jankowski als Redner auf der Konferenz. In einem offiziellen Schreiben bedankte sich der Präsident des „Deutschen Fischereiverbandes“ Holger Ortel nun für „den gelungen Vortrag“ unseres Biologen, der aus seiner Sicht „zum Gelingen der Veranstaltung sehr viel beigetragen hat“.

dankschreiben-dfv-aalkonferenzDas Schreiben kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Auch Mitglieder des Europäischen Parlaments setzten sich nachdrücklich für die bestehende EG-Aalverordnung und die Befolgung der nationalen Aal-Managementpläne ein.

Inzwischen berichten Experten der „Sustainable Eeel Group“ (SEG) von überaus guten Glasaalfängen an der gesamten Atlantik-Küste. Nach ihren Aussagen ist das Aufkommen in den letzten 4 Jahren drastisch gestiegen.
Könnten das nun bereits die ersten Erfolge der vielen Hegemaßnahmen der vergangenen Jahre sein?

Allein im Winter 2012/2013 (die jungen Aale kommen an unseren Küsten hauptsächlich während der Wintermonate an) lag die Fangmenge im Gegensatz zu 2007 um 600% bis 1000% höher. Zwar ist es noch zu früh von einer nachhaltigen Erholung der Art zu sprechen, aber die direkte Gefahr des Aussterbens scheint gebannt zu sein.

Titelblatt "Background-Wissen zum Europäischen Aal"Trotzdem wird der ASV Hamburg auch weiterhin nicht in seinen Bemühungen nachlassen, die Aalbestände in den Hamburger Gewässern langfristig zu sichern. Dazu gehören neben den Besatzmaßnahmen unter anderem auch die Forderung nach veränderten Wasserkraftwerken, die den abwandernden Aalen einen offenen Durchgang ohne Verletzungrisiko bieten und eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit (nicht nur im Bezug auf den Aal) wie mit unserer Info-Broschüre “Background-Wissen zum Europäischen Aal“, die sich jedermann kostenlos aus unserem Download-Bereich herunterladen kann.

Leider steigen die Kosten für all diese Aktivitäten ständig weiter an und sind allein aus den Beiträgen unserer Mitglieder nicht mehr finanzierbar.

Darum bitten wir Sie, unsere Arbeit mit Ihrer Spende zu unterstützen (mehr Infos dazu hier).

Manfred Siedler
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
im Angelsport-Verband Hamburg e. V.

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