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Geschenkband steht Tieren NICHT

Geschenkband steht Tieren NICHT

Jedes Jahr wieder werden unzählige Tiere gekauft und verschenkt. Neben Hunden, Katzen und weiteren Vierbeinern sind auch oft Fische, Schildkröten und andere Wassertiere und Exoten darunter.

Leider wird meistens nicht bedacht, dass gerade Fische unter Umständen sehr schnell wachsen können und dass das mit geschenkte Aquarium/Terrarium, sehr schnell zu klein wird.

Darüber hinaus macht die Sauberhaltung und Pflege der Becken und der darin enthaltenen Tiere sehr viel Arbeit und verursacht, je nach Tierart, auch einiges an Kosten.

So kommt es dann, dass viele dieser Tiere in unsere heimischen Gewässern ausgesetzt werden. Dort können sie meist jedoch NICHT überleben, weil sie entweder nicht die richtige Nahrung finden, oder die niedrigen Temperaturen im Winter nicht überstehen.

Aber selbst wenn sich die ausgesetzten Tiere in dieser fremden Umgebung behaupten können, so bilden sie in vielen Fällen eine große Gefahr für heimische Tierarten, da sie diese unter Umständen verdrängen können.

Beispiele dafür sind z. B. der Goldfisch, dessen Urform der Giebel ist. Da diese Art sich auch über unbefruchtete Eier vermehren kann, genügt schon ein Weibchen, um einen Bestand zu bilden, der dann die heimische Karausche und andere Arten verdrängt. Auch die Bestände des Ochsenfrosches in Deutschland, haben sich aus ausgesetzten Tieren entwickelt und sind heute zu einem echten Problem geworden.

Ein sehr krasses Beispiel findet sich im Bundesstaat Florida in den USA. Dort haben sich ausgesetzte Python-Schlangen, wegen fehlender Fressfeinde, explosionsartig vermehrt und vertilgen nun die heimische Tierwelt. Dabei fallen den großen Schlangen selbst Alligatoren zum Opfer.

schnappsch600Wer nun glaubt, die USA und ihre Pythons sind ja weit weg von Deutschland und sowas gäbe es bei uns nicht, der irrt sich gewaltig.

Wir haben zwar keine Schlangen, aber dafür verschiedene Arten von ausgesetzten Schnappschildkröten, die auch Menschen gefährlich werden können.

Diese Schildkröten werden bis zu 40 kg schwer und sind besonders aggressiv. Sie greifen alles an was sich bewegt und das könnte auch, ein am Wasser spielendes Kind sein.

Eine solche  „Begegnung der schnappenden Art“ hatte ein Angler unlängst im Jenfelder Moor in Hamburg und ein Spaziergänger, auf einem Wanderweg in Bobenheim (Rheinland-Pfalz) .

Deshalb bitten wir Sie:

Verschenken Sie bitte KEINE Tiere

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