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UNSER NEWS ARCHIV

You wanna be where you can see our troubles are all the same you wanna be where everybody knows Your name days are all share them with me oh baby are the voyages of the Starship Enterprise

Schafe am Deich und Angeln

Durch das Bezirksamt Bergedorf wurde dem ASV Hamburg zugetragen, dass die Schäfer, die mit ihren Tieren die Deiche zwischen Altengamme und Kalthofe beweiden, in diesem Jahr erhebliche Probleme mit Anglern haben.

Das Problem ist, dass einige Angler nicht einsehen wollen, dass der Zugang zur Elbe eingeschränkt ist wenn dort die vom Bezirksamt beauftragte Schafherde eingepfercht ist.

Leider wird dieser eingeschränkte Zugang immer wieder von Anglern missachtet. Diese Betreten die mit Elektronetzen abgezäunten Bereiche wodurch es oft zu Beschädigungen an den Einzäunungen kommt.

Dies hat nicht selten zur Folge, dass die Tiere dann ausbrechen und dadurch für Mensch und Tiere lebensgefährdende Situationen auftreten. (z.B. Laufen auf die Straße).

Leider kam es dadurch auch schon zu Polizeieinsätzen, da sich manche Angler nicht einsichtig zeigten.

Das Bezirksamt Bergedorf weist AUSDRÜCKLICH darauf hin, dass Bereiche die aktuell mit Schafen beweidet werden, nicht zu betreten sind!

Der Angelsport-Verband Hamburg bittet alle Angler dies unbedingt zu beachten und bittet die Vereinsvorstände, dies auch in ihren Vereinen kund zu tun.

Buchempfehlung “Der Europäische Stör” (Acipenser sturio)

Die Elbe hat in den letzten 25 Jahren erhebliche Verbesserungen ihrer Wasserqualität erfahren, was auch positive Effekte auf die Erholung der Fischfauna hatte. Vor dem Hintergrund der ansteigenden Wasserqualität wurden vielerorts auch Artenhilfsprogramme, z.B. für Wandersalmoniden, aufgelegt. Nach einigen raschen Erfolgen zu Beginn dieser Programme zeigte sich aber, dass der anhaltende und teilweise sogar noch steigende Nutzungsdruck durch Landwirtschaft, Schifffahrt und Industrie dafür sorgt, dass die Entwicklung vieler Bestände auch heute noch am Scheideweg steht. Dafür gibt es viele Beispiele. 
So gehen Bemühungen zur Anbindung von Nebengewässern der Elbe im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie einher mit den negativen Effekten der Umstellung der Landwirtschaft zum intensiven Energiepflanzenanbau. 
Neben der Forderung der Durchwanderbarkeit der Fließgewässer rückt vermehrt die Verbesserung der Habitatqualität und Strukturvielfalt in den Fokus von Artenschutzmaßnahmen. Aber die Effekte dieser gewässerökologischen Entwicklungskonzepte stehen im Gegensatz zu dem vor 25 Jahren beschlossenen und immer noch nicht ad acta gelegten Ausbau der Mittelelbe sowie der Vertiefung der Tideelbe. Positiv ist zu vermerken, dass sich die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung von dem „Prinzip der harten Unterhaltung“ der Mittelelbe und ihrer Nebengewässer verabschiedet hat und zunehmend Interesse an einer ökologischen Aufwertung der Elbe zeigt. 
Das Symposium „Wanderfische und Fischwanderungen in der Elbe“ hat den heutigen Zustand der Fischbestände und den Stand ausgewählter Artenschutzprogramme im Elbeeinzugsgebiet zusammengefasst und Perspektiven aufgezeigt, wie sich dieser Fluss in Zukunft entwickeln kann.

 

Die Präsidentin des DAFV, Dr. Christel Happach-Kasan, stellte den Stör als Fisch des Jahres 2014 vor. Dabei übergab sie die vom DAFV herausgegebene Broschüre „Der Europäische Stör“ der Öffentlichkeit. Zum Fisch des Jahres gekürt werden jährlich Arten, die infolge schädigender Einflüsse auf die Gewässer oder aus anderen Gründen stark beeinträchtigt oder gar vom Aussterben bedroht sind. Die Ernennung durch den DAFV erfolgt in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Verband Deutscher Sporttaucher und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz.
 
Im Vorwort der Broschüre von BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel und von DAFV-Präsidentin Dr. Christel Happach-Kasan heißt es: „Mit der Wahl des Störs zum Fisch des Jahres will der Deutsche Angelfischerverband gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz die Notwendigkeit zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit unserer Fließgewässer unterstreichen. Nicht zuletzt, damit der nahezu ausgestorbene Stör von nachfolgenden Generationen wieder bestaunt werden kann.“
 
Aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen Angelfischerverband und Gesellschaft zur Rettung des Störs erklärte die DAFV-Präsidentin zum Welttag für Wanderfische die Mitgliedschaft ihres Verbandes in der Gesellschaft.„Jedes Kind weiß, dass Vögel weite Wanderungen unternehmen. Wer weiß schon, dass Fische das auch tun!?“, so Happach-Kasan und möchte gemeinsam mit der Gesellschaft zur Rettung des Störs Aufklärungs- sowie praktische Naturschutzarbeit leisten. Aus den Vorträgen des Symposiums wurde deutlich, dass Wiedereinbürgerungsprogramme für Wanderfische, z.B. den Aal, den Lachs, die Meerforelle und auch den Stör, nur mit Hilfe von Anglerorganisationen Erfolg haben.
 
Die 88-seitige Broschüre „Fisch des Jahres 2014 – Der Europäische Stör“ mit zahlreichen Fotos und Grafiken (ISBN 978-3-9812032-6-4) kann HIER bestellt werden.
 
Wer mehr über die Wiedereinbürgerung des Störs in der Elbe erfahren möchte, dem empfehlen wir das folgende PDF “Angler und Naturschutz – das Beispiel der Oste und ihrer Wanderfische” von Wolfgang Schütz und Jochen Bölsche das HIER kostenlos heruntergeladen werden kann, sowie die 84-seitige Broschüre “Nationaler Aktionsplan zum Schutz und zur Erhaltung des Europäischen Störs“, die ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden kann.