Login

Register

Login

Register

Recent Updates

WYSIWYG default value

Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Fischarten- und Gewässerschutz in Norddeutschland (AFGN)

Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Fischarten- und Gewässerschutz in Norddeutschland (AFGN)

am 28.09.2019 (10:00 bis 16:00 Uhr) im Kongresshaus Bad Lippspringe (Burgstraße 19, 33175 Bad Lippspringe)

Der LFV Westfalen und Lippe e.V. ist im zweiten Jahr Ausrichter der Jahrestagung der AFGN. Die AFGN ist ein Zusammenschluss mehrerer norddeutscher Fischereiverbände, die durch die regelmäßigen Treffen eine bessere Vernetzung erreichen und einen Informationsaustausch fördern möchten.

In diesem Jahr wird die Tagung am Samstag, den 28.09.2019 im Kongresshaus in Bad Lippspringe stattfinden. Thematisch steht wiederum die Lippe als Flusslandschaft des Jahres 2018/19 im Fokus. Ganz bewusst haben wir diesen Veranstaltungsort ausgewählt, da das Kongresshaus direkt an der Lippequelle liegt.
Im oberen Einzugsgebiet der Lippe bemüht sich die Hegegemeinschaft Almeäsche seit vielen Jahren um den Bestandserhalt der Äsche. Herr Friedbernd Becker von der Hegegemeinschaft wird uns einen tieferen Einblick in die Arbeit der Hegegemeinschaft geben, die für künftige Programme richtungsweisend ist. Wie die Hegegemeinschaft Almeäsche arbeiten viele Vereine im Rahmen von Artenschutzprogrammen mit professionellen Fischzüchtern zusammen. Aus der Perspektive der Fischzüchter beleuchtet Markus Kühlmann (öbv Sachverständiger) solche Kooperationen und wird Hinweise auf eine möglichst effektive Umsetzung von Nachzuchtprojekten geben. Im zweiten Vortragsteil geht es zunächst um die ökologischen Auswirkungen massiver Kormoranprädation auf die Fließgewässer. Herr Manfred Fetthauer von der ARGE Nister/Obere Wied e.V. beobachtet diese Folgen seit Jahren intensiv. Hierbei geht es nicht allein um Fischrückgang, sondern um eine grundlegende Zerstörung von hochkomplexen Lebensraumgefügen in Flüssen, die viel zu wenig beachtet werden. Bereits im letzten Jahr stellte Dr. Svenja Storm (LFV Westfalen und Lippe e.V.) uns erste spannende Ergebnisse aus dem groß angelegten Fischmonitoring der Lippe vor. In diesem Jahr können weitere spannende Projektergebnisse erwartet werden, insbesondere auch mit Blick auf erweiterte methodische Ansätze, die auf den nachfolgenden Vortrag überleiten. Den Abschluss der Vortragsreihe setzt Dr. Marc Schmidt vom LFV Westfalen und Lippe e.V. mit einem Thema der angewandten Fischereiforschung. Seit vielen Jahren setzt er mit seinem Team das DIDSON-Sonar zur Beobachtung von Fischverhalten an verschiedensten Standorten im In- und Ausland ein. Ein „Best of” dieser Anwendung wird uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zeigen.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung an der Vortragsveranstaltung.

Quelle: https://www.lfv-westfalen.de/

 

Neues Fischereigesetz für Hamburg

In der Bürgerschaftssitzung am 22.05.2019 wurde das neue Fischereigesetz für die Freie und Hansestadt Hamburg verabschiedet. Nach Veröffentlichung im Amtlichen Anzeiger

wird das Gesetz zum angegebenen Zeitpunkt rechtskräftig.

Im Vorfeld wurde der Gesetzesentwurf zwischen der Fachbehörde und den Fachverbänden intensiv behandelt. Der Angelsport-Verband Hamburg e. V. hatte die angeschlossenen Mitgliedsvereine in den Gesetzgebungsprozess einbezogen (Siehe hierzu auch noch einmal ein relevantes Schriftstück mit der Gesetzesvorlage und den Kommentaren der Fachverbände).  Insofern verwundert uns der Vorwurf eines Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft, dass die Anglerschaft nicht in den Prozess einbezogen wurde.

HH Fischereigesetz – Berücksichtigung von Stellungnahmen

Den Verlauf der Bürgerschaftssitzung vom 22.05.2019 können Sie der Mediathek der Bürgerschaft unter https://mediathek.buergerschaft-hh.de/ nachverfolgen.

Bitte beachten Sie, dass der beigefügte Text NICHT in allen Punkten dem letztlich verabschiedeten Gesetzestext entsprechen muss. Sobald uns der genaue Wortlaut vorliegt werden wir auf unserer Homepage erneut berichten.

Das neue Fischereigesetz beinhaltet viele Veränderungen. Wir empfehlen den Anglern ausdrücklich, sich den Gesetzestext genau anzuschauen.

 

Was ist von gravierender Bedeutung:

  • Erhöhung der Fischereiabgabe
  • Neue Schonzeiten mit Entnahmefenster für bestimmte Fischarten – was heißt das? Es gibt zukünftig nicht nur ein Mindestmaß für bestimmte Fischarten, welches eingehalten muss, sondern auch eine Obergrenze. Dazwischen liegt das Entnahmefenster
  • Anpassung von Schonzeiten an aktuelle lokale Gegebenheiten
  • Fangbegrenzung für bestimmte Fischarten – zukünftig muss für bestimmte Fischarten die Fangobergrenze pro Angeltag beachtet werden
  • Zukünftig (nach einer Übergangszeit von 3 Jahren) ist ein Unterfangkescher mit gummiertem Netz und eine Abhakmatte zwingend vorgeschrieben und beim Angeln einzusetzen
  • Vorschrift eine Vertragsdauer für Fischereipachtungen von 12 Jahren (Erhöhung von bisher 9 Jahren)

 

Über weitere Veränderungen werden wir eine Zusammenfassung erstellen zeitnah auf dieser Homepage informieren.

 

Hamburg 23.05.2019

Forum Tideelbe (Dove-Elbe)

Der Angelsport-Verband Hamburg (ASV) ist als anerkannter Naturschutzverband nach § 40a Hamburgisches Naturschutzgesetz aktiver Teilnehmer im Forum Tideelbe.

 Die Zielsetzung des Forum Tideelbe wird auf der Webseite www.forum-tideelbe.de wie folgt beschrieben:

Zitat Anfang

Für das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Tideelbe soll die Zusammenarbeit der drei Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und des Bundes sowie der Austausch mit den Kreisen, Kommunen, Verbänden und Organisationen aus der Region institutionalisiert werden.

Dazu haben sich die Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Bund auf den Aufbau einer neuen Kooperationsstruktur unter dem Titel Forum Tideelbe verständigt.

Weiter unter https://www.forum-tideelbe.de/

Zitat Ende

Verschiedene Gewässer innerhalb und außerhalb des Gebietes der Freien und Hansestadt Hamburg wurden analysiert und bewertet. Bei den ausgewählten und nunmehr näher zu untersuchenden Gewässern befinden sich zwei Pachtgewässer des Angelsport-Verband Hamburg, die Dove Elbe und Alte Süderelbe. Beide Gewässer sollen nach dem Willen der Politik nach Beendigung der Studien ggfls. wieder als Tide abhängige Gewässer gestaltet werden.

Der ASV ist seit Anbeginn im Forum dabei und hat immer wieder auf die negativen Auswirkungen für Flora und Fauna u.a. an der Dove-Elbe hingewiesen. 

Nachdem der ASV auf einer Veranstaltung der Anlieger/Nutzer der Regattastrecke (Dove-Elbe) auf die Pläne hingewiesen hatte wurde die Politik aktiv. Gemeinsamer Antrag von SPD und CDU im Regionalausschuss (Vier- und Marschlande) und anschließend in der Bezirksversammlung. Die Partei die Linken unterstützte ebenfalls die Anträge. Aus dem Hamburger Rathaus wurde dann von Rot-Grün entschieden es geht trotzdem weiter. Zwischenzeitlich hat sich eine Bürgerinitiative unter https://dove-elbe-retten.de/ etabliert. Auf dieser Internetseite geht es auch  zur  online Petition.

Wir würden es begrüßen, wenn sich möglichst viele Angler anschließen würden.

 Die massiven Proteste scheinen Wirkung zu zeigen. So erscheinen in der Bergedorfer Zeitung fortwährend Informationen zu dem Thema. Aktuell am 16.05.2019 berichtet die Bergedorfer Zeitung, dass der Umweltsenator Jens Kerstan der „Umsetzung skeptisch gegenübersteht“, die Machbarkeitsstudie aber dennoch vorangetrieben werden wird.

Siehe auch nachfolgenden Link zum Artikel der BZ

 https://www.bergedorfer-zeitung.de/vier-und-marschlande/article217642765/Umweltsenator-Kerstan-distanziert-sich-von-Dove-Elbe-Plan.html

 

ASV JHV 26.04.2019

Liebe Mitglieder und Freunde des Angelsport-Verbandes Hamburg,

auf unserer letzten ordentlichen Hauptversammlung am 26.04.2019 sind ein paar wichtige Entscheidungen getroffen worden, die wir allen die nicht dabei waren, gerne mitteilen möchten.

Klaus Hommel ist als Präsident für die nächsten vier Jahre wiedergewählt worden.

Auch die anderen zur Wahl gestellten Präsidiumsmitglieder

Karl-Heinz Meyer als Schatzmeister,

Rolf Schumacher als Referent für Fischen und Castingsport,

Robin Giesler als Referent für Natur- und Umweltschutz und

Klaus Hommel als Referent für Aus -und Weiterbildung) sind wiedergewählt worden.

Ebenfalls positiv fiel die Wahl zum Thema Änderung der Zweckbestimmung der Rücklage aus. Mit großer Mehrheit wurde dem Antrag zugestimmt, dass das Geld auch für verbandsspezifische Klagen wie z. B.  gegen drohende Angelverbote oder ähnliches zukünftig aus den Rücklagen genommen werden kann. Hinsichtlich der aktuellen Bestrebungen zur tideabhängigen Öffnung der Dove Elbe ein wichtiger Schritt.

In der vor der eigentlichen Hauptversammlung abgehaltenen Außerordentlichen Hauptversammlung wurde die Namensänderung in Anglerverband Hamburg e. V. beschlossen. Der Zweck zur Gemeinnützigkeit ist heute nicht mehr der Sport, sondern Naturschutz und Landschaftspflege. Diesen erfüllen Angelverbände/Angelvereine durch Beobachtung des Fischbestandes und die Hege und Pflege der Gewässer. Das Wort Anglerverband ist somit zeitgemäß und ein wichtiger Schritt Richtung Zukunft.

Wir wünschen Euch eine gute Angelsaison

Der Vorstand

Hamburg, 08. Mai 2019

Wassersportkalender 2019

Wie in den zurückliegenden Jahren hat das Bezirksamt Bergedorf den Wassersportkalender 2019 für die Dove-Elbe erstellt. Vielen Dank an das Bezirksamt Bergedorf für die Zustimmung, diesen Kalender auf unserer Homepage veröffentlichen zu dürfen. Sie finden den Wassersportkalender auf der Seite Gewässer/Streckensperrungen.

Wir bitten um Rücksichtnahme auf die dort aktiven Sportler.

Hamburg bekommt ein neues Fischereigesetz

Das gegenwärtig gültige Hamburgische Fischereigesetz stammt aus dem Jahre 1986 und wurde zwischenzeitlich in einzelnen Passagen geringfügig novelliert.

Nunmehr bekommt Hamburg ein neues Fischereigesetz, das nach Verkündung im Öffentlichen Anzeiger in Kraft treten wird. Mitte Mai wird die Bürgerschaft über dieses Gesetz abstimmen.

 Der Angelsport-Verband Hamburg e. V. (ASV) hat neben verschiedenen Verbänden und Institutionen an der Entwicklung des Gesetzestextes mitgewirkt. Alle Mitgliedsvereine des ASV wurden um konstruktive Beiträge gebeten, die zum Teil im Gesetz Niederschlag finden.

Der Entwurf des Gesetzestextes liegt vor und kann von dieser Homepage aus eingesehen und heruntergeladen werden.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass dieser Text noch keine Rechtskraft hat. Weiterhin fügen wir eine Gegenüberstellung der Stellungnahmen zum Fischereigesetz und deren Berücksichtigungsstatus bei.

 Das neue Fischereigesetz findet mehrheitlich Zustimmung unter den Anglern. Kontrovers wird natürlich trotzdem diskutiert. Nicht alles ist eine pro Angler Lösung. Auch EU – Vorgaben und Natur – und Tierschutzstandards sind berücksichtigt worden. Gerade in Hamburg mit dem Hintergrund der Freien Gewässer und den dadurch entstehenden Angeldruck ist Nachhaltigkeit ein großes Thema. Auch unsere Enkel sollen noch in Hamburg ihre Fische fangen. Das neue Fischereigesetz enthält Lösungen, die dieses ermöglichen sollen.

 Von Stellungnahmen einzelner Personen distanziert sich der ASV. Diese geben nicht die Stimmung  der Angler wieder.

 Angelsport-Verband-Hamburg e.V.

 18.03.2019

gesetzentwurf_hamburgisches_fischerei_angel_gesetz

HH Fischereigesetz – Berücksichtigung von Stellungnahmen

Fischerprüfung in Hamburg

Fischerprüfung in Hamburg

Angelsport-Verband Hamburg e. V. geht neue Wege

Der Angelsport-Verband Hamburg e. V. (ASV) führt im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg seit Jahrzehnten die vorgeschriebene Fischerprüfung durch.

Schon weit vor Inkrafttreten des heute gültigen Fischereigesetzes führte der ASV in Eigenregie die Vorbereitungslehrgänge zur Fischerprüfung durch. Die schon zu dieser Zeit ausgegebenen Prüfungszertifikate haben nach wie vor Gültigkeit bei der Ausgabe von Fischereischeinen.

In den zurückliegenden Jahrzehnten wurden die Vorbereitungslehrgänge in Form von Präsenzlehrgängen durchgeführt, d.h. die Teilnehmer müssen gegenwärtig für 30 Unterrichtsstunden „die Schulbank“ drücken.

Es zeigt sich immer mehr, dass in der heutigen Zeit auch auf dem Sektor der Vorbereitung auf Prüfungen das Internet fast flächendeckend Einzug gehalten hat. Dieser Trendwende stellt sich ab 01.04.2019 auch der ASV im Rahmen der Ausbildung.

Ab 01.04.2019 werden die Vorbereitungslehrgänge in Teilgebieten online angeboten. Die restlichen Sachgebiete inkl. Praktischen Teil werden nach wie vor direkt bei den anerkannten Ausbildungsvereinen vermittelt. Hintergrund ist, dass in diese Sachgebiete weitergehende rechtliche Belange greifen. Anführen möchten wir hier u.a. die Schlachtverordnung. Nur Personen, die hier eine spezielle Ausbildung nachweisen können, dürfen ein Wirbeltier töten. Der Aspekt von Natur- und Umweltschutz hat auch bei der Angelfischerei einen äußerst wichtigen Stellenwert. Angler sind nicht nur Naturnutzer, sondern auch Naturschützer.

Für den Lehrgangsteilnehmer bedeutet die Neuerung, dass zukünftig lediglich eine Anwesenheitspflicht von 15 Stunden (gegenwärtig 30 Stunden) notwendig ist. Die Termine finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.asvhh.de/fischerprufung/terminkalender/. Die Lehrgangsteilnehmer müssen sich weiterhin beim Ausbildungsverein ihrer Wahl anmelden. Die Ausbildungs- und Prüfungsgebühr beträgt unverändert € 75 und schließt ein lehrgangsbegleitendes Informationsheft zu den Prüfungsfragen/-antworten ein.

2 Wochen vor dem Prüfungstermin erhält der Lehrgangsteilnehmer eine Zugangsberechtigung zur entsprechenden Website und kann die online angebotenen Sachgebiete eigenverantwortlich erlernen.

Für die Lehrgangsteilnehmer ist dieser neue Ausbildungsweg zeitsparend und entspricht den heutigen Anforderungen an ein zeitgemäßes Lernen.

müssen dann alle Teilnehmer ihr Wissen durch Beantworten der nach wie vor 60 Fragen zu allen 6 Sachgebieten nachweisen. Unverändert bleibt das „multiple-choice Verfahren“.

Neben der Zeitersparnis ist der unverändert günstige Preis für Lehrgang. begleitendes Lehrgangsheft und Prüfung in Höhe von € 75,00 hervorzuheben.

Zusammengefasst gilt zukünftig für die Fischerprüfung in Hamburg

Günstig – schnell – volle Inhaltsvermittlung

Erfolg in Eigenverantwortung

 

Angelsport-Verband Hamburg e. V.

Hamburg, 18.03.2019